Günstige Digitalkameras sind für den privaten Gebrauch sehr gut geeignet. Viele teure Produkte haben nur Funktionen, die von dem Benutzer sowieso nicht in Anspruch genommen werden. Eine
Digitalkamera speichert Fotos auf einem digitalen Speichermedium im Gegensatz zu den herkömmlichen Fotoapparaten. Sie braucht aber auch kontinuierlich Strom um betrieben werden zu können. Daher sind in der Kamera meistens Akkus oder Batterien enthalten, die diesen liefern. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit die Kamera an ein Netzteil anzuschließen oder sie als Webcam am
Computer zu benutzen. Wenige Kameras bieten auch die Möglichkeit mit Solarenergie betrieben zu werden. Die Bilder werden meistens auf einem auswechselbaren Medium gespeichert. Können aber auch direkt auf der Kamera gespeichert werden. Je nach dem wie Groß der Speicherplatz ist, desto mehr oder desto weniger Bilder können gespeichert werden. Bei wenig Speicherplatz ist es gut, wenn die Bilder häufig auf ein anders Medium überschrieben werden können. Ein Foto entsteht in einer Digitalkamera in 13 Schritten. Zunächst wird das Bild scharf gestellt und dann berechnet, wie lange und wie stark Belichtet werden muss. Wenn dies alles gemacht wurde wird das Bild optisch durch das Objektiv projiziert und auch optisch gefiltert. Das heißt, dass alle unerwünschten Strahlen heraus gefiltert werden. Die Lichtintensität des projizierten Abbildes wird zunächst in analoge elektronische Signale umgewandelt und dann in digitale Signale. Danach wird die Helligkeit des Bildes berechnet und eventuelle Fehler im Bild bearbeitet oder verbessert. Als letztes wird das Bild komprimiert und dann gespeichert.
Die Geschwindigkeit dieses Vorgangs wird als Bildfolgezeit beschrieben, denn erst nach Speicherung eines Bildes kann ein neues gemacht werden. Die Geschwindigkeit it von Kamera zu Kamera unterschiedlich. Auch bei den anderen drei Merkmalen für die Geschwindigkeit einer Kamera variiert die Zeit. Die drei weiteren Faktoren beziehen sich auf die Zeitspanne zwischen einschalten der Kamera und der Bereitschaft ein Foto zu machen, zwischen Auslösen eines Bildes und dem tatsächlichen schießen des Bildes und der Zeit, die die Digitalkamera benötigt um ein Bild scharf zu stellen. Ein wichtiges Merkmal zur Qualität der Digitalkamera ist die Auflösung die sie hat. Je höher die Auflösung, desto bessere Bilder können gemacht werden. Für viele private Personen ist auch ein niedriges Gewicht und ein kleine Größe entscheidend. Bei diesen beiden Merkmalen ist das Modell entscheidend und nicht der Preis. Große Kameras sind oft teure als kleine.
Philipp Rüger
philipp.rueger@one-internet.de
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Kategorie: Technik und Unterhaltung