DFB-Pokal für Frauen

Fußball ist, allgemein gesehen, immer ein Männersport gewesen und es dauerte eine ganze Weile, bis sich Frauen in diesem Männersport etabliert hatten. Seit 1981 dürfen auch Frauen offiziell ein DFB – Turnier ausüben und sich so in der Fußballwelt einen Namen schaffen und den begehrten Pokal des DFB für Frauen gewinnen.

Dieser ist, im Gegensatz zu dem Pokal der Männer, ca. 45 cm groß und aus 925er Silber. Er hat die Form von zwei ineinander greifenden Halbschalen. Das Fassungsvermögen dieses Pokals umfasst etwa 4 Liter und das Gewicht beträgt 3 kg. Auf der linken Halbschale, von oben nach unten, zieht sich der Schriftzug „Vereinspokal Damen“ über den Pokal. Die rechte Seite ist mit einem farbigen Band von grünblauen Schmuckpailletten geziert. Diese dienen gleichzeitig als Kontrast zum Silber.

Auch der Wert des Pokals liegt weit unter dem der Männer, dennoch ist der ideelle Wert für die Damen entscheidender.

Der Sieg bei einer Damenmeisterschaft gehört zu den höchsten Siegen im Damenfußball überhaupt.

Auch das Fußballturnier der Frauen wird im Berliner Olympiastadion ausgetragen, dies allerdings erst seit 1985. Die Auswahl der gegeneinander antretenden Mannschaften ist bei den Frauen komplizierter als bei den Männern, denn bei den Frauen werden auch geographische Gesichtspunkte berücksichtigt. In den Pokalspielen der Endrunde wird in fünf Runden gespielt. Abschließend erfolgt dann das eigentliche Endspiel mit den zwei Siegermannschaften. Die Auswahl der spielenden Mannschaften wird dabei auf 32 Vereine reduziert. Alle anderen erhalten ein Freilos. Wie viele Freilose es gibt, wird im Vorfeld der Auslosung entschieden. Diese Freilose werden dann an die Bestplatzierten in den unteren Ligen vergeben.

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