Shabby Chic – Liebhaberstücke für Individualisten

Morgens in der Früh schon suchend zwischen den alten Sachen wühlen und Ausschau halten nach dem ganz und gar besonderen Stück, das Rachel Ashwells „Shabby Chic“ entsprungen scheint. Klar, Flohmärkte sind die eine Möglichkeit. Die andere besteht darin sich den Antik-Guide München zu schnappen um dort nach den Münchner Antikläden und Antiquitätengeschäften zu suchen, die für den Used-Look in Frage kommen.

Doch wonach genau suchen? – der Buch-Informationstext von „Shabby Chic“ meint dazu „ Kostbare Schnäppchen vom Flohmarkt, ein prächtiger Kristalllüster, an dem vielleicht ein paar Steine fehlen, eine pastellfarbene Art-déco-Frisierkommode mit Altersspuren, ein altes Sofa mit neuen weißen Schonbezügen …“ – und genau da sind wir schon beim eigentlichen Problem angelangt. Was 1989 vielleicht noch möglich war, als Rachel Ashwell den Stil kreierte, lässt sich heute nicht mehr für wenig Geld erstehen. Natürlich gibt es auch jetzt noch den kleinen Fußschemel, der mit antikweißer, seidenmatter Farbe, Craquelier-Effekten und einem verblichenen Stoff im floralen Dessin nett herzurichten und anzuschauen ist. Bei Thema „prächtiger Kristalllüster“ werden Sie zumindest auf den Flohmärkten vergebens suchen.

Der Shabby Chic ist nicht länger eine Frage von „wenn Ihre Interior-Wünsche größer sind als das Budget, das sie zur Verfügung haben“.

Willkommen in der Welt der Antiquitäten, in der auch die sogenannten „Jungen Antiquitäten“ Höchstpreise auf Auktionen erzielen.

Da hilft nur die genaue Kenntnis von „was gibt`s wo“. Stöbern Sie mit den ortskundigen Redakteuren des Münchner Antiquitätenführers in den Antiquitätengeschäften und auf den Floh- und Antikmärkten im Bayerischen Umland. Die stimmungsvollen, aber informativen Fotos zu jedem der genannten Läden helfen Enttäuschungen zu vermeiden und genaue Einschätzungen der vorgestellten Fundstücke und vor allem der Fundorte vorzunehmen.

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