Pontons
Auch wenn die eingesetzten Materialien ein höhere Dichte als das Wasser haben schwimmen Pontons auf dem Wasser, weil der in das Wasser eingetauchte Teil des Pontons leichter ist als das verdrängte Wasser und das Gesamtgewicht des Pontons dem Gesamtgewicht des von ihm verdrängten Wassers entspricht.
Oft werden auch große Hohlräume in die Pontons eingearbeitet oder Materialien die viele kleine Lufträume enthalten. Mit dieser Methode spart man Material und Gewicht und erzielt bei bestimmten Verfahren eine höhere Festigkeit.
Durch diese Lufträume hat ein Schwimmkörper trotz des schweren Materials (Beton oder Stahl etc.) eine geringere mittlere Dichte als Wasser.
Pontons finden Ihre Anwendung beispielsweise als Bootsanleger, Arbeitspontons oder aber auch als schwimmende Terrassen für die Gastronomie und Theateraufführungen.
Pontons werden fest verankert meistens über seitliche Pfähle oder aber auch über Schwergewichtskörper am Gewässergrund.
Für die Schwimmkörper bei Pontons können verschiedene Materialien eingesetzt werden. Zum Beispiel: Beton, Aluminium, Stahl oder Kunststoff (PE).
Schwimmkörper aus Aluminium haben den Nachteil, dass diese Metalle unter gewissen Umständen mit dem Wasser reagieren. Dies kann insbesondere in chemisch belasteten Gewässern passieren. Im Ergebnis dieser Reaktion kommt es zu Lochfraß, und Ermüdungsbrüche können auftreten. Nur sehr hochwertige Legierungen wirken entgegen und sind dementsprechend kostenintensiv.
Ein Arbeitsboot ist eine schwimmfähige Konstruktion, welche dem Einsatz zum verrichten von verschiedenen Arbeiten auf dem Wasser dient. Die Pontonarbeitsboote, zeichnen sich durch geringe Unterhaltungskosten, Pflege- und Wartungsaufwand, geringer Tiefgang (Einsatz auch bei Niedrigwasser möglich), gute Manövriereigenschaften, ebenes Deck mit maximaler Platzausnutzung und der Möglichkeit der Aufnahme diverser Aufbauten aus.
Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite: