Es ist nicht gesetzlich festgelegt, was
Absinth tatsächlich ist (Absinth ist keine geschützte Marke) – und da “historisch korrekter” Absinth nicht nur aus destillierten Extrakten von Wermut und Anis, sondern zusätzlich noch aus einer Vielzahl anderer hochwertiger Heilkräuter, die erst nach der Destillation zugefügt wurden, und durch das enthaltene Chlorophyll auch die grüne Farbe des Absinthe prägten. Auch der hohe Alkoholgehalt lässt sich durch das Chlorophyll erklären, da dieses bei geringeren Konzentrationen Alkohol nach kurzer Zeit zerfallen wäre. Wirklich guten Absinthe zu kaufen ist keineswegs eine Glückssache, auch wenn man schlechten von außen kaum von gutem Absinthe unterscheiden kann. Fakt ist jedoch, dass ein besonders beworbener Thujolgehalt sowie ein besonders hoher Zuckergehalt nicht unbedingt von der Qualität des Absinthe zeugen.
Guter Absinthe ist relativ teuer, und es ist definitiv Vertrauenssache, bei welchem
Absinth Shop man diesen kauft, und auch, ob einer evtl. ausgesprochenen Empfehlung vertrauen will. Gerade im Hinblick auf diese Tatsache sollte man sich nicht scheuen, auch etwas mehr Geld für eine Flasche Absinthe auszugeben – und dafür umso besser auszuwählen. Auch der Blick auf diverse Internetseiten zum Thema Absinth kann keinesfalls schaden, wenn es darum geht, wirklich guten Absinth zu finden. Es gibt durchaus eine Reihe von Leuten, die verschiedene Produkte testen und bewerten – und sich dabei auch bewusst mit der Zusammensetzung des Absinth beschäftigen, und in wieweit diese mit den historischen Vorbildern korreliert. Dies kann durchaus Hinweise geben, welcher Absinth nun tatsächlich gut ist – auch wenn man letztlich solche Informationen auch immer unter Vorbehalt bewerten sollte, schließlich sind diese auch stark subjektiv geprägt.
Andere Beiträge von Celso Cardozo | 03. August 2007 |
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Kategorie: Online-Shopping