Der Ärger mit dem Knie

Irgendwann erwischt es fast jeden Fall. Mit steigendem Alter wächst auch das Risiko, dass Meniskus und Kniegelenk den dauernden Belastungen des Alltags nicht mehr standhalten und erste kleinere Verletzungen auftreten, die sich durch stechende Belastungsschmerzen die nötige Aufmerksamkeit verschaffen.
Zunächst können diese Leiden vom Hausarzt und mit Schmerzmitteln noch gut unter Kontrolle gebracht werden. Sobald die Beschwerden jedoch drohen chronisch zu werden und eine immerwährende Belastung sind, können meist nur Orthopädie und Chirurgie dafür sorgen, dass das Leben wieder in gewohnte Bahnen gerät und die alte Leistungsfähigkeit zumindest im gewissen Maße zurückkehrt. Orthopädie und Chirurgie verfügen heute über eine Vielzahl von Möglichkeiten, Menschen mit Problemen an Meniskus und Kniegelenk wieder so weit herzustellen, dass fast völlige Beschwerdefreiheit vorliegt und alle Tätigkeiten wieder ausgeübt werden können, die durch die Erkrankung nahezu unmöglich waren.
Dabei muss nicht immer die Operation die rettende Vorgehensweise sein, vielfach kann der behandelnde Orthopäde physiotherapeutische Maßnahmen veranlassen, sofern sich der Patient oder die Patientin rechtzeitig in die Hände des Fachmannes begeben hat.
Dann können Schmerzen an Meniskus und Kniegelenk oft erst ohne Skalpell versorgt werden. Aber wie bei den meisten zu behandelnden Erkrankungen gilt auch bei den Leiden rund ums Knie, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Frühzeitiges Aufsuchen des Arztes sorgt auf lange Sicht für ein rascheres Leidensende, eine kürzere Phase der Rekonvaleszenz und – was für den Patienten wohl an erster Stelle stehen sollte – weniger Schmerzen. Gerade bei den Verletzungen von Meniskus und Kniegelenk sollte ein Besuch beim Orthopäden nicht auf die lange Bank geschoben werden.

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