Am Geldmarkt verdienen wie die Profis
Der Geldmarkt an sich ist nichts anderes als eine Handelsplattform für Liquidität – die einen, wie Banken, Zentralbanken und institutionelle Anleger, haben Liquide Mittel übrig, die anderen, wie Großkonzerne, Investmentgesellschaften und Versicherungen, haben einen Liquiditätsbedarf. In der Regel handelt es sich dabei um Summen jenseits siebenstelliger Dimensionen, weshalb hier nur die großen Anleger teilnehmen können. Die Liquidität wird anhand von Sicherheiten vergeben, zumeist zu festen Zinsen. Da die Zentralbanken die Leitzinsen festlegen und gleichzeitig der größte Anbieter von Liquidität sind, hängt dieser Markt sehr direkt von der Gestaltung des Leitzinses ab. Die Anleihen, die hier gehandelt werden, sind oft Schuldscheindarlehen mit Summen bis zu 100 Millionen Euro oder auch typische Festgelder oder sog. Kündigungsgelder. Die Zinsen bei den Anlagen am Geldmarkt sind in der Regel fix, weshalb die Anleger hier keine maximale Rendite zu erwarten haben, aber immerhin eine Rendite, die deutlich oberhalb des Leitzinses liegt.
Der Geldmarkt bietet mittlerweile viele Gelegenheiten, auch als privater Anleger, die Rendite zu maximieren.
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