Pro und Contra Elterngeld
Erziehungsgeld war und ist umstritten. Wurde es eingeführt, um die Geburtenrate in Deutschland zu steigern und auch besser verdienenden Frauen ein Baby “schmackhaft” zu machen, fragen sich viele nun, wie sie schon nach 12 Monaten Babyzeit wieder arbeiten gehen sollen, steht doch in vielen Städten keine oder nicht ausreichende Kinderbetreuung für unter 3jährige – sog. Krippenplätze – zur Verfügung.
Auch sehen sich viele junge Familien wegen der Partnermonate benachteiligt. Offiziell darf zwar niemand benachteiligt werden, der sich Erziehungsurlaub nimmt, im echten Leben ist es aber gerade bei berufstätigen Männern anders.
Arbeitslose Schwangere werden oftmals dazu angehalten, vor der Geburt zumindest auf 400 Euro-Basis zu arbeiten. Als Berechnungsgrundlage für das Elterngeld dienen nämlich die Nettoeinkünfte der vergangenen 12 Monate. Wer trotz vorangegangener Arbeitslosigkeit noch etwas dazuverdient, erhöht damit das später erhaltene Elterngeld. Mehr dazu hier.
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