Phänomene in Web 2.0

Social Media beschreibt eine Kategorie von Plattformen und Internetdiensten zum Austausch von von Informationen, Gedanken und Erfahrung. Als Medien werden Texte, Bilder, Audio- oder Videoaufzeichnungen verwendet. Beispiele sind eher ältere Anwendungen wie Internetforen und Mailinglisten, aber auch eher in aktuelle Kommunikationsformen wie Blogs, Podcasting, Vlogs (Video-Blogs), Wikis (eine Art Lexikon) und Social Bookmarking-Dienste.

Unter Social Bookmarking versteht man das Anlegen von Internet-Lesezeichen, die im Internet durch die gemeinsame Vergabe von Indizes durch die Nutzer und mittels eines Browsers bereitgestellt werden. Im WWW gibt es viele Dienste die Social Bookmarking anbieten. Man meldet sich zunächst bei einem Dienst an. Als Nutzer bekommt man einen Link, den er mit den Bookmarkfunktion in seinem Browser speichert. Wenn der Nutzer nun etwas Interessantes im Internet findet, klickt er auf seinen Bookmark und schon wird die Seite beim Anbieter wie del.icio.us, yigg.de, digg.com oder mister-wong.de hinterlegt. Eine Kommentar des Nutzers ergänzt den Link. So kann man bei diesen Diensten Artikel finden, die sonst nirgendwo verzeichnet sind.

Eine weitere, sich verbreitende Anwendung ist der Weblog oder kurz Blog. Dabei handelt es sich um ein Tagebuch im Internet. Mit Links zu anderen Einträgen ergänzt der Blogger seine Artikel. Neue Einträge stehen chronologisch sortiert meist ganz oben. Blogs werden über Redaktionssysteme gepflegt und sind thematisch weit gestreut.

In Deutschland findet sich der Aufbau des Web 2.0 noch in den Kinderschuhen. Die meisten Angebote sind auf den englischsprachigen Markt ausgerichtet. Doch immer mehr Unternehmen investieren auch auf den deutschen Markt. So wurde Flickr schon vor längerem von Yahoo gekauft, der führende Blog-Anbieter Blogger gehört zu Google und Skype gehört zu ebay.

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