Verschiedene Arten von Reifen – eine Übersicht
Neben den klassichen Plastikreifen sind auch Reifen aus Metall oder anderem Material möglich. In der Regel werden Reifen aber durch ihre Verwendung unterschieden und nicht nach dem Material, daher gibt es z.B. PKW-Reifen, LKW-Reifen, Reifen für Motorräder, Reifen für landwirtschaftliche Fahrzeuge, Anhängerreifen, Flugzeugreifen oder auch Fahrradreifen…
Reifen sind Bindeglied zwischen Fahrzeugt und Untergrund, und müssen sich daher an den Untergrund anpassen. Im gemäßigten Klima Europas fahren PKWs und LKWs in der Regel auf alphaltierten Straßen, die eine Oberflächentemperatur von min.-15 °C und max. 60 °C haben. Um sich an Unterschiede in Temperatur, Feuchtigkeit, oder Vereisung anzupassen, sollte man optimalerweise zu jeder Jahreszeit eine passende Bereifung vorhalten.
In Mitteleuropa werden daher Sommerreifen und Winterreifen verwendet, um sich nach den Jahreszeiten zu richten. Die Sommerreifen sind dabei für warme, trockene Straßenverhältnisse ohne Eis und Schnee ausgelegt, sie haben dafür eine Gummizusammensetzung, die auf hohe Temperaturen nicht negativ reagiert und einen Luftdruck von 1.6bar. Die Winterreifen hingegen sind für niedrige Wintertemperaturen ausgelegt, sie haben eine Gummizusammensetzung, die auch bei Kälte nur wenig verhärtet und damit für eine bessere Verzahnung (und damit Haftung) auf dem kalten Untergrund sorgt.
Abgesehen von den Reifen bestehen die Räder eines Autos natürlich auch noch aus den Felgen. Man unterteilt diese in Stahlfelgen (robust, aber optisch eher nicht so ansprechend) und Leichtmetallfelgen. Leichtmetallfelgen (meist Alufelgen) sind weniger robust und witterungsbeständig, verfügen aber über eine bessere Federung, da das Material leichter ist. Das gleiche gilt für die teuren Chromfelgen, die besonders bei Tunern sehr beliebt sind. Bei Motorrädern werden neben den klassischen Alufelgen oder Stahlfelgen auch Felgen aus Faserverbundwerkstoffen (z.B. Carbon) genutzt.
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