Heizöl

Heizöl ist ein Brennstoff in flüssiger Form. Er wird aus den schwer entflammbaren Teilen des Erdöls, Schiffernöl, Steinkohlen- oder Braunkohlenteerölen hergestellt. Heizöl besitzt einen sehr hohen Heizwert von 10 kWh/l. Dahin gegen hat z. B. Flüssiggas nur einen Heizwet von 6,8 kWh/l und Hol sogar nur 4,1 kWh/kg.

Heizöl ist ein Energierohstoff und steht an zweiter Stelle der Raffinierieerzeugnisse. Heizöl unterscheidet man nach der Viskosität in folgende Sorten:EL = extra leichtflüssig (besonders geeignet für kleine Heizanlagen, L = leichtflüssig, M = mittelflüssig, S = schwerflüssig (wird meistens von Großverbrauchern verwendet, wie z. B. in Kraftwerken). Die erxtra flüssige Version wird aus Gasölfraktionen der Erdöldestillation gemischt und mit Zusatzstoffen versehen. Die schwerflüssige Version besteht meist aus Rückständen der Erdöldestillation Die Versionen leicht- und mittelflüssig sind Produkte der Braun- und Steinkohlenschwelung.

Heizöl wird meistens in szieziellen Tanks gelagert, diese können unteirdisch oder oberirdisch angebracht sein. Die Heizölpreise unterliegen einer ständigen Schwankung, es wird immer nach Tagespreis berechnet.

Auf den Tagespreis nehmen so wohl kurzfristige als auch langfristige Faktoren ihren Einfluss. Kurzfristie Faktoren können z. B. Drohende Produktionsausfälle durch Wetterbeeinflussungen wie Hurricans oder Sturmfluten sein, Angst vor Terroranschlägen oder hohe weltweite Nachfrage sein. Langfristige Faktoren können z. B. Endlichkeit der Ressourcen, Beeinflussung der OPEC (engl. Organization of the Petroleum Exporting Countries, auf deutsch: Organisation erdölexportierender Länder).

Früher sagte man immer das am besten wäre, wenn man Heizöl immer Sommer kauft, da dieses da billiger ist. Aber wenn man bedenkt, was für Faktoren dies beeinflussen, sollte man eher den Tagespreis beobachten und dann zuschlagen wenn er günstig ist.

Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite:

nach oben |

Ranking-Hits