HIV – Aids
Das Virus führt zur Krankheit Aids, die meist einige Jahre nach der Ansteckung ausbricht.
Diese Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch lässt sich mittlerweile mit verschiedenen Medikamenten herauszögern.
Wissenschaftler forschen bereits seit Jahren nach einem Impfstoff der gegen HIV wirksam ist.
Am häufigsten wird das Virus durch den Geschlechtsverkehr übertragen. Beim Geschlechtsverkehr mit einem HIV- positiven Menschen sollte keinesfalls auf ein Kondom verzichtet werden. Bereits eine kleine Wunde beim gesunden Menschen kann ausreichen um Körperflüssigkeiten der kranken Person in den Blutkreislauf eindringen zu lassen. Beim Küssen besteht kein Infektionsrisiko, da im Speichel zu wenig Viren vorhanden sind.
Trotz medizinischer Vorkehrungen ist es immer noch nicht ausgeschlossen, sich bei einer Bluttransfusion mit HIV zu infizieren. Bei einer neuen Ansteckung dauert es mindestens vier Wochen bis das Virus im Blut nachweisbar ist. Wird in dieser Zeit Blut gespendet haben die Mediziner keine Chance das Virus festzustellen.
Eine weitere Risikogruppe sind Drogensüchtige. Das Opiat Heroin wird mittels einer Spritze in die Vene eingebracht. Aufgrund von Geldmangel tauschen die Süchtigen oft ihr Spritzbesteck untereinander aus. So wird das Virus weitergegeben.
Mit medizinischer Hilfe ist es einer HIV infizierten Frau aber möglich, ein gesundes Kind zu gebären.
Zwischen der Erstinfektion und dem ersten Auftreten Aidstypischer Symptome liegen meist 10 Jahre. In der Regel kommt es dann immer häufiger zu Immunschwächen. Der Aidskranke ist anfällig für Pilze, Bakterien, Viren. Unbehandelt führt Aids sehr rasch zum Tode. Mit den richtigen Medikamenten kann das Leben jedoch sehr verlängert werden.
Die Forschung arbeitet weiter an einem Waffe gegen die tückische Immunschwäche.
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