Objektüberwachung

Die Objektüberwachung bestand ursprünglich aus dem menschlichen Können des Observierens. Hier hat die fortschreitende Technik Einzug gehalten. So ist es heute keine Seltenheit mehr, dass Verdächtige mittels Videoüberwachung, chemischer Diebesfallen oder technischer Standortbestimmung, wie zum Beispiel von Autos, erkannt werden.

Die Kontrolle der Objekte mittels Videoüberwachung ist nicht nur im Außenbereich möglich. Auch in den Kassenbereichen von Geschäften und im gesamten Laden wird Videoüberwachung eingesetzt, weil es hier immer wieder zu Diebstählen kommt. Oft sind es sogar die eigenen Angestellten, die in die Kasse greifen, doch das lässt sich nicht einfach beweisen. Neuste Mikrokameras mit einer Objektivöffnung von nur 1 mm können hier wertvolle Dienste tun. Sie können problemlos in Alltagsgenständen verborgen und mit einem Langzeitrekorder verbunden werden. Das geschieht mittels Kabel, Funk oder als Netzwerkkamera. Eine Zeiteinschränkung bei der Aufnahme, wie sie früher üblich war, existiert nicht mehr durch den Einsatz digitaler Technologie da die digitale Speicherkapazität größer ist.

Damit ist dann auch eine mehrtägige Aufnahme möglich. Damit die Videos aber nicht in Echtzeit überprüft werden müssen, werden diese Kameras über Bewegungsmelder zeitgesteuert oder über Alarmeingänge eingeschaltet. So wird erst aufgezeichnet, wenn sich jemand bewegt bzw. ab einer bestimmten Zeit (z. B. Ladengeschäft 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr). Das vereinfacht das nachträgliche Auswerten der einzelnen Bänder deutlich.

Die Objektüberwachung ist in heutiger Zeit bei der ständig ansteigenden Anzahl von Diebstählen oder Einbrüchen und Sachbeschädigungen ein äußerst wichtiger Faktor zum Schutz des eigenen Lebens und/oder der persönlichen Gegenstände. Deshalb kann man in jeder Polizeidienststelle Magazine oder Broschüren finden, in denen Sicherheitstechnik für den Objektschutz beworben wird.

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