Wenn man sich in Australien einer der seltenen Wasserstellen im Outback nähert, dann trifft man vielerorts auf den Australischen Zebrafinken. Der Zebrafink ist ein Prachtfink, der hier bei uns von vielen Menschen gehalten wird. Bei der
Haltung von Zebrafinken sind natürlich einige Grundregeln zu beachten, zum Beispiel sollte die Behausung möglichst groß sein, damit der
Zebrafink seine Muskulatur trainieren kann. Gerade für einen Steppenbewohner, der in freier Wildbahn fast keine Grenzen kennt, ist dies eine wichtige und lebensnotwendige Voraussetzung. Da diese Vögel sehr gesellige Tiere sind, die oft in Schwärmen leben ist es selten verkehrt sich mehr als ein Exemplar anzuschaffen. Jedoch steht bei dieser Entscheidung auch wieder der Aspekt des Platzes im Vordergrund.
Wie bei jedem Tier muss auch hier viel Zeit in die Pflege investiert werden. In Fachgeschäften gibt es eine breite Auswahl an Nahrungsmitteln für Exoten, aber auch gegen eine Portion frischen Grünfutters haben die Vögel selten etwas einzuwenden. Bei der Zucht von Zebrafinken hat man relativ wenige Probleme.
In ihrem natürlichen Lebensraum in Australien haben die Tiere ein sehr begrenztes Nahrungsangebot und sie werden sofort fruchtbar, sobald sie die Lage bessert. In der Obhut des Menschen steht ihnen ein beständiges Nahrungsangebot zur Verfügung, weshalb sie allzeit brutfähig sind. Die Vermehrung stellt damit kein Problem dar und unter umständen ist eine gewisse Kontrolle unvermeidlich. Schon nach 2 Wochen nach der Eiablage können die
Jungvögel schlüpfen und nach weiteren 6 Monaten sind auch diese voll geschlechtsreif.
Heimische Züchtungen sind heute die einzige Möglichkeit an diese Art heranzukommen, da Australien 1960 ein Ausfuhrverbot verhängt hat. Aus diesem Grund kommt es auch nicht mehr zu genetischen Vermischungen zwischen Wildvögeln und ihren in Zuchten lebenden Artgenossen.
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Kategorie: Haustiere