Berufliche Hochzeitsglückwünsche: Seien Sie emotional!


Der Tag der Hochzeit ist für jeden Menschen, auch wenn er oder sie ein nüchterner Mensch ist, einer der aufregendsten Tage im Leben. Sind Sie in der Situation, einem solchen Menschen, vielleicht einem Ihrer Geschäftspartner, Ihre Glückwünsche zu übermitteln? Dann denken daran, dass Hochzeitsglückwünsche von einer völlig anderen Stimmung und Ausdrucksweise geprägt sein müssen: nicht zu distanziert, sondern persönlich und deutlich emotionaler.

Auch die Art, wie Sie dem Paar gratulieren, ist anders als beispielsweise in der beruflichen Korrespondenz: Eine E-Mail, ein Fax oder ein Brief auf regulärem Geschäftspapier sollten Sie auf keinen Fall verschicken. Besser Sie schreiben Ihre Hochzeitsglückwünsche auf hochwertigen Büttenpapier in Weiß oder Beige-Tönen nieder. Bedenken Sie: Die Erinnerungsstücke an den Hochzeitstag werden sicherlich Jahre aufbewahrt – und damit auch die Erinnerung an Sie als Geschäftspartner und Ihre Firma. Zudem sollten Sie auf eine fertig beschriebene Karte vom Ständer verzichten, ein persönlich geschriebener Brief ist nun mal viel emotionaler und passender für diesen Anlass.

Tipp: Stellen Sie für firmeninterne Glückwünsche Regeln auf

Wenn Sie in Ihrer Firma dies mitbestimmen können, sollten Sie für Glückwünsche im Unternehmen selbst gewisse Grundsätze aufstellen, damit alle Mitarbeiter gleich behandelt werden: Es geht schließlich nicht, wenn ein Mitarbeiter ein dickes Geschenk mit einem langen Schreiben erhält, die andere Kollegin jedoch nur eine Standard-Karte bekommt. Das könnte in Ihrer Firma zu Neid und Missgunst führen.

An welche Adresse schicken Sie Ihren Brief?

Hochzeitsglückwünsche sollten Sie immer an die Privatanschrift des Geschäftspartners oder der Mitarbeiterin senden. Es ist schon fast unhöflich, wenn Sie beispielsweise per Hauspost Ihrer Mitarbeiterin die Hochzeitsglückwünsche senden.

Wann sollten Sie Ihre Glückwünsche senden?

Sie sollten darauf achten, dass Ihre Hochzeitsglückwünsche genau am großen Tag – entscheidend ist die standesamtliche Trauung – eintreffen. Kommt Ihr Brief zu früh an, befürchten abergläubige Menschen Unglück. Drei oder vier Tage nach der Trauung ist es jedoch zu spät. Aufwendig, aber bestimmt die sicherste Zustell-Methode: Sie werfen die Hochzeitsglückwünsche selbst in den Briefkasten des glücklichen Paares.

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