BioShock Review

Bereits im Vorfeld wurde Bioshock mit Vorschusslorbeeren überhäuft. Das ist wohl auch der Grund, warum meine Erwartungen an das Spiel sehr hoch sind. Die folgenden Eindrücke gehen aus der Demo hervor. Die Vollversion, genauso wie die Version für die Xbox 360 kenne ich nicht.

Angekündigt wurden eine dichte Handlung, Rollenspielelemente, eine düstere Atmosphäre und hoch-spannende Kämpfe. Jeder der ein Fan von Deus Ex war, wurde also hellhörig und ein potenzieller Käufer von Bioshock.

Nachdem ich die Demo gespielt hatte stand fest, dass die Grafik zwar bombastisch ist, dies dank der neuen Unreal Engine, auch das Setting ist spitze gewählt, doch gibt es auch einige Punkte die kritisch angemerkt werden müssen:

- Der Einstieg in die Handlung ist meiner Meinung nach ziemlich lieblos. Man stürzt mitten im Atlantik ab und rettet sich auf einen Leuchtturm in der Nähe der Absturzstelle. Dieser Leuchtturm entpuppt sich aber schnell als die Oberflächenstation einer gigantischen Unterwasser-Metropole, diese wird „Rapture“ genannt. Wenn man in Rapture angekommen ist, wird man direkt Zeuge eines Mordes und entkommt nur knapp dem eigenen Tod.

- Es kommt so vor als wäre Bioshock ein recht linearer Ego-Shooter, zumindest ist die Handlung in der Demo recht liniear und die Handlungsfreiheiten sind doch sehr gering.

Etwas bedenklich im Spiel finde ich, dass man auch auf Kinder schießt. Diese sind zwar nicht so krass kindlich dargestellt und auch böse, dennoch finde ich das muss nicht sein. Räumliche Freiheiten gibt es eigentlich überhaupt gar nicht. Man kommt nur durch eine Treppe, Fahrstuhl oder eine Türe weiter durch das Spiel.

Mein Fazit:
Nach dem ausgiebigen Testen der Demoversion von Bioshock bin ich doch sehr enttäuscht. Das Spiel sieht wahrlich gut aus, auch die Atmosphäre ist sehr speziell, doch das war es auch. Leider kann es nicht PC Spiele wie System Shock oder Deus Ex das Wasser reichen. Schade eigentlich.

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