Wasser, Wind und große Wellen

Der weitaus größte Teil unserer Erde ist mit Wasser bedeckt. Die Weltmeere enthalten so viel Wasser, dass wir es kaum in Litern ausdrücken können. Alleine der Pazifische Ozean erstreckt sich über 166 Millionen Qudratkilometer und ist damit größer alle Kontinente zusammen. Das Wasser der Meere und Ozeane ist ständig in Bewegung. Auch wenn das Meer scheinbar spiegelglatt daliegt, wird es von Ebbe und Flut und von unsichtbaren Strömungen in Bewegung gehalten. Sobald Wind aufkommt entstehen Wellen – harmlose kleine, aber auch gewaltige Sturmfluten. Wellen bilden sich nur an der Oberfläche, die Meerestiere am Grund merken davon nichts. Wenn man genau hinschaut, erkennt man, das das Wasser eigentlich steht. Die Wellen bewegen sich kaum vorwärts, sondern vor allem auf und ab. Bei der Brandung ist es anders : Da rollen die großen Brecher auf das Land. Wellen bieten dem Wind mehr Angriffsfläche, wie das glatte Wasser. Deshalb können aus kleinen Wellen rasch große werden. Je stärker der Wind bläst, desto mehr Wellen verbinden sich miteinander – bis schließlich riesengroße gefährliche Wellen entstehen. Sie drücken einen Menschen unter Wasser oder schleudern ihn an Land. Auf offener See können Wellen mehr als haushoch werden. Seeleute sprechen von Wellenbergen und Wellentälern. Die Wellenberge können können so hoch und die Wellentäler so tief sein das selbst ein großes Frachtschiff darin verschwindet. Schiffe, die das offene Meer, aber auch Nord- und Ostsee befahren sollten in ihrem Bootszubehör alles Notwenige zur Rettung von Menschen an Board haben. Dazu gehören zum Beispiel Rettungswesten, Rettungsringe und Rettungsinseln für alle befindlichen Passagiere und Crewmitglieder auf dem Schiff. Außerdem sollte per Funkgerät kurz vor dem Verlassen des Schiffes, das internatione Notrufsignal s-o-s mit der genauen Position gesendet werden, damit Suchtrupps auch zur Rettung zum richtigen Ort kommen , bzw. ihre Suche dort starten können.

Windstärken sind in insgesamt in 12 Stärken unterteilt, diese hier sind speziell für die Seefahrt bestimmt:

0 = Windstille

2 = Leichte Brise. Kurze kleine Wellen. Wellenkäme brechen sich nicht.

4 = Mäßige Brise. Noch kleine Wellen, aber vielfach sind schon weiße Schaumköpfe zu sehen.

6 = Starker Wind. Bildung großer Wellen beginnt, größere Schaumflchen bilden sich.

8 = Stürmischer Wind. Hohe Wellenberge über 7 Meter.

10 = Schwerer Sturm, sehr hohe Wellenberge, die See ist weiß durch den Schaum.

12 = Orkan. Die Luft ist mit Schaum und Gischt angefüllt. Es gibt keine Fernsicht mehr.

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