Wie funktioniert eine Gentherapie
Die DNA ist eine Doppelhelix, also ein doppelter Strang, der ein bisschen wie eine Treppe aussieht und sich um sich selbst windet. Sie besteht aus Säuren, Basen, Zucker, Phosphat und einem Kettenmolekül. Die organischen Basen (Adenin, Thymin, Guanin, Cytosin) gehören paarweise zusammen: Adenin zu Thymin, Guanin zu Cytosin. Als Paare bilden sie die „Treppenstufen“ der DNA. Die DNA speichert die Erbinformationen eines Lebewesens. Dort steht geschrieben, wie das Lebewesen aufgebaut ist, wie es sich verhält und wie es nach außen aussieht. Um nun mit der DNA arbeiten zu können muss sie zuerst isoliert und entnommen werden, was nicht so einfach ist wie es klingt.
Nachdem die DNA mühsam isoliert wurde, muss sie „zwischengelagert“ werden. Dies passiert auf einem Plasmid. Ein Plasmid ist ein DNA-Molekül. Es dient als so genannter Vektor zur Übertragung von Genen, also von Abschnitten der DNA. Weil es ohne ein Plasmid keine Übertragung eines Gens zu Forschungszwecken geben kann, sind Plasmide sehr wichtig für die Molekularbiologie.
Es gibt mittlerweile eine ganze Menge Unternehmen, die neue, schnelle und unkomplizierte Verfahren zur DNA Aufreinigung entwickelt haben. Auf dem Markt gibt es bereits fertig zusammengestellte Kits und Aufreinigungs-Protokolle, die auch schon saubere Verfahren zur DNA-Isolierung beinhalten. Die Auswahl ist groß, so dass die Wahl von den individuellen Bedürfnissen der Wissenschaftler und Labore abhängt.
Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite: