Der American Bulldog

Vor diesem Namen fürchten sich viele Menschen – leider. Die Frage ist: „Wieso?“ – die Antwort lautet „Unwissenheit und sein stattliches Auftreten“. Der American Bulldog ist ein sehr freundlicher Zeitgenosse und hat überhaupt nichts mit den so genannten „Kampfhunden“, wie American Pit Bull Terrier oder American Staffordshire Terrier zu tun. Die Rasse American Bulldog entstand innerhalb von ein paar hundert Jahren. Britische, oder besser gesagt englische Bauern wanderten in die USA aus und nahmen selbstverständlich auch ihre Hunde mit ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Vorfahre ist die Urenglische Bulldogge, hier wurden noch diverse einheimische Rassen im Laufe der Zeit mit eingekreuzt. Ziel der Bauern war es, einen starken, gesunden und umgänglichen Hund zu züchten. Er musste Eindringlinge verscheuchen, Bullen zusammentreiben und sich natürlich mit allen Bewohnern einer Farm vertragen können. Der American Bulldog ist ein sehr kinderlieber Hund. Nicht ohne Grund ist er heute in den USA der Familienhund Nummer eins. Die Rasse gewinnt nun auch in Europa immer mehr Liebhaber. Sie wird in 3 „Typen“ aufgeteilt.

  1. Standard (SCOTT-Standard-Type)
  2. Bully (JOHNSON-Bully/Classic-Type)
  3. Hybrid (Mischung aus Standard und Bully)

Der Standard Typ hat eine eher schlanke Gestalt, der Bully ist viel massiger, verschmuster und natürlich auch fauler. Der Hybrid ist eine Mischung aus beiden Typen. Der American Bulldog ist sehr Pflegeleicht, nicht zuletzt auf Grund seines kurzen Fells. Trotz seiner, im Vergleich zu anderen Hunden, langen Lefzen hat er erstaunlicherweise nur ein geringes Sabberproblem. Rüden werden in der Regel bis zu 58kg, Weibchen werden nicht ganz so schwer. Wenn Sie einen verschmusten, kinderlieben, starken und schwer aus der Ruhe zu bringenden Hund möchten, sollten Sie sich die Rasse American Bulldog etwas genauer ansehen.

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