Nabelschnurblut – Was ist Nabelschnurblut
Nabelschnurblut kann risikofrei und schmerzlos gewonnen werden. Zur Gewinnung von Nabelschnurblut wird der Säugling vorsichtig, von geschultem Personal abgenabelt, so dass wenig Blut verloren geht. In einem Labor werden die Stammzellen aus dem Blut isoliert. Die Stammzellen werden auf Krankheiten, wie HIV und Hepatitis untersucht.
Danach werden sie in flüssigen Stickstoff bei minus 196 Grad eingefroren. Nach dieser Behandlung spricht man von einem „Stammzellen-Präparat“. Für die Lagerung von Nabelschnurblut gibt es spezielle „Nabelschnurblutbanken“.
Es besteht die Möglichkeit Nabelschnurblut zu spenden. Das Kind hat später aber keinen Anspruch, die Stammzellen aus seinem eigenen Nabelschnurblut nutzen zu können. Da diese Stammzellen später gegen Gebühr abgegeben werden, ist diese Spende für die Eltern kostenlos. Ein Teil der Kosten wird auch durch Spendergelder abgedeckt.
Zu bedenken ist auch immer, das Nabelschnurblut auch kranke Gene beinhalten kann.
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