Discounter und Netzbetreiber
Die Netzbetreiber haben bereits seit mehreren Jahren Marken im Bereich Prepaid etabliert. Nur wurden diese kaum beachtet, denn die Tarife waren eher unflexibel, meistens teuer und Lockangebote in Form von attraktiver Hardware gab es auch nicht dazu.
Die Discounter bieten zwar auch keine Hardware an, dafür sind die Tarife einfach gehalten und – wohl das Hauptargument für die meisten Kunden – deutlich billiger.
So bieten Simyo, Callmobile oder auch Fonic telefonieren für unter 15 Cent pro Minute an, in jedes Netz, zu jeder Zeit. Grundgebühre oder Mindestumsatz gibt es dabei nicht, ebensowenig eine Mindestvertragslaufzeit.
Die Prepaid-Tarife der Netzbetrieber (zum Beispiel Xtra im Netz von D1 oder Callya bei Vodafone) rechnen dagegen immernoch mit Tarifen von 30 und mehr Cent pro Minute ab. Die Leitung ist dabei mehr oder weniger gleich, zwar gibt es bei den Betreibertarifen deutlich mehr Zusatzoptionen wie zum Beispiel kostenloses telefonieren am Wochenende, die meisten Kunden möchten abe rmit diesen Karten auch die Woche über telefonieren und rechnen daher eher mit diesen Tarifen.
Callya und Xtra haben zumindest teilweise darauf reagiert und versuchen ebenfalls einige Tarife im Disocuntbereich anzubieten. So experimentiert T-Mobile mit Xtra Click. Dieser Tarif bot günstigere Tarife, dafür waren zum Beispiel keine Rufnummernmitnahmen möglich. Der Tarif wurde zwischenzeitlich jedoch bereits wieder einggestellt. Callya bietet den Tarif Callya Compact. Auch hier muss der Kunden die günstigeren Kosten mit dem Verzicht auf die alte Rufnummer bezahlen, dazu sind in diesem Tarif keinerlei Optionen möglich.
T-Mobile hat mittlerweile sogar eine eigene Discountmarke gegründet. Congstar soll Simyo und Co Konkurrenz machen – ob sich der neue Discounter behaupten kann wird man in Zukunft sehen.
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