Chiptuning mit der Tuningbox
Im Prinzip erhöht die Tuningbox die Einspritzmenge um den Luftüberschuss in den Brennräumen des Motors auszunutzen. Das Drehmoment und die Leistung steigen automatisch an bis der Luftüberschuss bei Null angekommen ist. Dabei können je nach Fahrzeug bis zu 30 % Mehrleistung erreicht werden. Wird jetzt weiterhin Diesel eingespritzt kann dieser nicht mehr verbrannt werden und ist als Ruß deutlich sichtbar. Ziel ist es also den Luftüberschuss auszunutzen ohne das Ruß gebildet wird.
Diese Aufgabe übernimmt die Tuningbox, sie wird zwischen Motorsteuergerät und Einspritzanlage gesteckt. Die vom Motorsteuergerät kommenden Signale werden von der Box interpretiert und so umgewandelt, das die Einspritzmenge der jeweiligen Fahrsituation entsprechend erhöht wird. Dabei ist die Reaktionszeit der Box entscheidend, da diese Signale sich mehrere Hundert mal pro Sekunde ändern können.
In das Motorsteuergerät wird nicht eingegriffen, was ein weiterer Vorteil dieser Version des Chiptuning ist. Die Original Kennfelder bleiben unverändert, das heißt das auch alle Schutzfunktionen wie Höchstdrehzahl und maximaler Ladedruck nicht geändert oder aufgehoben werden. Bei einem Fahrzugwechsel kann die Box entfernt und eventuell im neuen Fahrzeug, nach einer Anpassung der Software weiterverwendet werden.
André Streuber
Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite: