Fotostand zur Aufnahme meiner Bilder

Als Maler benötigt man natürlich eine Möglichkeit, seine neuen Bilder so schnell wie es geht, zu veröffentlichen. Eine Aufnahme im Freien habe ich oft genug probiert, wegen der nicht fixierbaren Parameter ein absolutes Glücksspiel mit zu vielen Unwägbarkeiten. Also mußte eine Möglichkeit gefunden werden, Einflüsse von Außen zu eliminieren.

Dazu habe ich in meinem Hobbyraum- die Fenster können mit Jalousien abgedunkelt werde, so daß Sonne inclusive wechselnde Schatten draußen bleiben, einen Fotostand gebaut.

Er besteht aus einer weißen Wand (Mauer) mit der Aufnahmemöglichkeit für alle bisher entstandenen Bildformate (Nägel), die alle so angeordnet sind, daß sich die Bildmitte immer an der gleichen Stelle befindet. Zwei Dachlatten, die in 15 cm Abstand zur Decke abgehängt sind, sorgen für die nötige Flexibilität der (unbedingt!!) Tageslicht- Leuchtstoff- Lampe, die so in den passenden Abstand geschoben werden kann, daß Spiegelungen noch nasser Farben und Schatten reliefartiger Farbhügel so gut als möglich vermieden werden.

Auf diesen Latten bewahre ich übrigens auch 3 m lange Leisten (für Zierrahmen etc.) auf, die wegen ihrer Länge nicht an die Wand gestellt werden können. Geht natürlich NUR in einem Hobbyraum, denn vermutlich würde in der Wohnung eine Frau etwas dagegen einzuwenden haben.

Das in der Aufnahme dargestellte Bild ist übrigens noch in Arbeit.

Ein verschiebbares Lot (Bauschnur mit Gewicht) neben dem Bild und eines vor dem Objektiv der auf einem Stativ montierten Kamera, das exakt die Bildmitte festlegt, sorgen für die nötige Genauigkeit, um Parallaxenfehler auszuschließen. Eine Aufnahme mit Selbstauslöser sorgt dann noch dafür, daß nichts verwackelt wird. Übrigens ist es nebensächlich, ob die Digitalkamera 8 oder 10 Megapixel hat, wenn man Bilder fürs Internet machen will und keine Hauswände zu tapezieren hat.

Viel wichtiger ist es, daß die Kamera geringe Tonnen- bzw. Kissenverzeichnungen der Bilder produziert, die beim Zuschneiden (in meinem Fall mit Gimp, da ich nur mit Linux- Systemen arbeite) sehr lästig sind. Das Wechseln des Datenträgers sollte nicht in Popelei ausarten, wegen der höheren Geschwindigkeit nehme ich die SD- Karte nach den Aufnahmen immer heraus und stecke sie direkt am PC ein.

Am Stativ, das ebenso wie meine Staffelei mit einer 10 KG- Hantel absolut standsicher fixiert wird, wenn die optimalen Aufnahmeparameter ermittelt sind, befindet sich auch eine Befestigung für das Kameranetzteil, (dient auch als Ladegerät für NC- und Ni- Nh- Akkus) , damit es bei Nichtgebrauch aufgeräumt ist. Dazu waren nur 2 simple Löcher im Stativkopf nötig, wo das Netzteil eingesteckt werden kann.

Meine so aufgenommenen Bilder können Sie auf meiner EU- Homepage ansehen.

Viel Spaß!

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