Geschlossene Fonds im Ausland

In Fonds zu investieren ist sicherer als die Spekulationen an der Börse. Wer also sein Geld sicher anlegen will um eine möglichst hohe Rendite zu erhalten, der sollte auf Fonds zurückgreifen. Es gibt die verschiedensten Arten von Fonds, weshalb die Auswahl zwar nicht unbedingt leicht ist, sich aber dadurch für jeden ein Gebiet findet, welches für den Investor interessant ist.
Manche Fonds unterscheiden sich in der Art der Erhältlichkeit der Anteile von anderen, denn die Anteile sind nur zeitweilig erhältlich. Dies ist so bei geschlossenen Fonds. Hier geben die Firmen nur eine bestimmte Anzahl an Anteilen heraus. Diese können auch nur über einen festgelegten Zeitraum erworben werden. Wenn alle Anteile aufgekauft wurden, haben weitere Interessenten schlicht weg und ergreifend Pech gehabt.

Es gibt unterschiedliche Bereiche, in denen geschlossenen Fonds erhältlich sind. Die gängigen Fonds sind Schifffonds, Immobilienfonds oder Containerfonds. Bei den geschlossenen Immobilienfonds beteiligen sich die Anleger an verschiedenen Immobilien.

Diese Form der Geldanlage ist sehr beliebt. Wer sich für die Investition in Immobilienfonds entscheidet profitiert doppelt. Zum einen wird der Anleger an den Vermieterfolgen beteiligt, zum anderen auch an der Wertentwicklung der Immobilie.

Wenn geschlossenen Immobilienfonds auch noch im Ausland investieren, kommen steuerrechtliche Vorteile als Bonus obenauf, denn die Besteuerung ist weitaus niedriger als die bei einem vergleichbaren deutschen Fonds. Dies liegt daran, dass keine Doppelbesteuerung vorgenommen werden darf. Also werden die Gewinne in dem Land versteuert, in dem auch investiert wurde. Die Rendite wird in der Regel so gut wie nicht steuerlich belastet. Die Vorteile bei einer Investition in einen geschlossenen Fonds liegen im Wertzuwachs, im Inflationsschutz, in der Sicherheit und natürlich auch bei der steuerlichen Förderung.

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