Das Eisacktal in Südtirol

Das Eisacktal erstreckt sich südlich des Brenners bis nach Bozen. Der Dane kommt von “Eisache”, wie der Eisack früher hieß. Wo sich die enge Eisackschlucht zum Brixner Talkessel öffnet, treten liebliche Mittelgebirgsrücken hervor – hier beginnt “der Süden” mit mediterranem Charakter. Alte Gehöfte, malerische Dörfer und geschichtsträchtige Städte zeugen von einer uralten Kulturlandschaft. Das Eisacktal ist ein Tal der Übergänge und ein klassisches Durchgangstal, wo sich seit Jahrtausenden mitteleuropäische und mediterranen Einflüssen gegegnen. Keltische Druiden, römische Legionäre, venezianische Händler und deutsche Kaiserzogen hier duch, später gefolgt von Künstlern und Gelehrten wie z.B. Dürer, Goethe, Mozart, Riemenschneider. Den kulturellen Reis des Tales machen auch die vielen Burgen, Schlösser und Herrensitze aus, darunter die Trostburg, SchlossReifenstein, Schloss Wolfsthurn, SchlossVelthurns, die bedeutendste Kunststätte der Renaissance im ganzen Land, die Brixern Hofburg oder Schloss Rodenegg mit den ältesten profanen Fresken des deutschen Sprachraum. Besonders hervorzuheben sind auch die mayestätischen Klosteranlagen Neustift und Säben. Brixen ist die “Hauptstadt” des Eisacktales und zugleich die älteste Stadt ganz Südtirols.

Das Eisacktal ist ein Tal der vier Jahreszeiten von Weinbergen und Kastanienhainen über saftige Bergwiesen un Almmatten, über die Bergwälder hinauf auf die bizarren Felstürme der Dolomiten und auf die verglettscherten Dreitausender des Zillertaler und Stubaier Hauptkamms. Für alle Anspruche sind ausreichend Wandermöglichkeiten voranden. Im Herbst sind die Tage bis weit in den November hinein mild, das klare Wetter ist ideal für Spaziergänge und Wanderungen.

Almabtriebe, der “Brixner Kuchlkirchtig” im Oktober, die Apfelwoche in Natz-Schabs und der gepflegte, alte Brauch des Törggelens bestimmen das touristische Angebot. (Ferien Südtirol) Dann öffnen die Weinbauern von Barbian bis VAhrn, vom Lajener Ried bis nach Natz und schenken den “Nuien” aus – den bereits vergorenen, noch leicht trüben WEin. Dazu gibt es Speck, Nüsse, Hauswürste, Kraut, Gerstsuppe und natürlich auf offenem Feuer geröstete Kastanien. Der Winter erfüllt die Erwartungen sowohl des gemütlichen als auch des anspruchsvollen Urlaubers, der abseits des mondänen Rummels nicht nur sechs bodenständige Skigebiete mit großartigem Panorama findet, sondern auch eine große Auswahl an Loipen und geräumten Winterwanderwegen duch unberührte Schneelandschaften zum Wandern, Rodeln und zum Eislaufen. Die Tourismusvereine bieten ausgearbeitete Wochenpakete (wie z.B.Tourismusverein Ratschings ) mit einfachen Wanderungen., Besichtigungen von verborgenen Kunstschätzen und Verkostungen von typischen einheimischen Gerichten.

Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite:

nach oben |

Ranking-Hits