Die Auslöser des Wirtschaftsaufschwungs: eine Analyse von IW und INSM
Die Analyse, die auf Anregung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft verfasst wurde, sieht als Eckpunkte die von der rot-grünen Koalition eingeleiteten Reformen des Arbeitsmarkts mit strengeren Regelungen für das Arbeitslosengeld, die leichte Erhöhung der staatlichen Investitionen und die Herabsetzung der Körperschaft- und Einkommensteuer. Weiters wurden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von der Großen Koalition durch folgende Initiativen verbessert: das höhere Renteneintrittsalter sowie die Reformen der Unternehmenssteuer und des Föderalismus. Als Konjunkturbremsen betrachtet die Studie hingegen die Anhebung der Mehrwertsteuer und das Scheitern der Gesundheitsreform.
Lange schon tritt die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) für die Verringerung von Abgaben und Steuern sowie für ein möglichst rasches Ende der Neuverschuldung ein: Niedrigere Beitragssätze zur Arbeitslosenversicherung von 3,2 statt 3,9 Prozent würden Arbeitskosten einsparen und auf diese Weise neue Arbeitsplätze schaffen.
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