Günstiger Webspace oder teurer Server?

Die Anforderungen, welche man an sein Webspace-Paket hat, variieren vom einfach Einsteiger Paket bis hin zum vollen Root Server. Als Neuling im Bereich Webhosting ist man allerdings erstmal gnadenlos überfordert: Wieviel Speicherplatz, Traffic, Anzahl der Datenbanken und Emailadressen, brauche ich mehrere IP’s, was sind Wildcard Subdomains und etliche weitere Fragen. Dabei können es sich Anfänger einfach machen: Ein Shared Server Paket bietet in der Regel die Grundfunktionalität, die ein Webmaster in der Anfangsphase benötigt. Das wären einige hundert Megabyte an Webspace, ein paar GB Traffic, eine Datenbank, PHP-Unterstützung, ein paar Subdomains, etliche Emailadressen die eh keiner braucht und einen günstigen monatlichen Tarif von ein paar Euro.

Für Anfänger ist es leicht, sie wollen nicht viel ausgeben und betreten daher meist garnicht den Bereich der Managed Server, den dort läuft es preislich etwas anders ab. Auch die Auswahl erweist sich dort schwieriger, passt eher der virtuelle Server zu mir oder doch direkt der Root Server? Und wenn schon Server, welche Version “Einsteiger, Business oder Professionell”?

Mein Ratschlag ist: Im zweifelsfall immer so klein wie möglich anfangen. Wenn man sich sicher ist, dass ein Shared Server Paket einfach zu klein für die eigenen Anforderungen ist, aber man die Qual der Wahl beim Managed Server hat, sollte man sich entweder das kleinste managed Server Paket auswählen oder erstmal seine Anwendung auf einem virtuellen Server starten. Wer aber schon viel Wissen mitbringt und gerne die Kontrolle über alles hat, der muss nicht lange zögern und kann sich für einen Root Server entscheiden, vorausgesetzt er ist sich dem Risiko bewußt, wenn Sicherheitslücken nicht gefixt werden und Hackern dadurch Tür und Tor geöffnet werden.

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