Heuschnupfen – Diagnose und Therapie
Der Diagnosestellung geht eine sorgfältige Anamnese voraus, aus welcher man oft schon durch das Wann und Wie der auftretenden Symptomatik auf Heuschnupfen schließen kann. Auch der so genannte Prick-Test, für den der Arzt eine verdünnte Lösung des Allergens auf die Haut träufelt, die Haut anritzt und anschließend eine Quaddelbildung oder die Hautrötung beurteilt, spielt hierbei eine große Rolle.
Die Symptomatik bei Heuschnupfen ist ähnlich wie bei anderen Allergien, so kann es zu Juckreiz, fließender oder auch verstopfter Nase und Niesen kommen. Die Nase wird oft sensibler gegenüber anderen Reizen, zum Beispiel Düfte, Rauch oder kalter Luft. Schlafstörungen mit begleitender Tagesmüdigkeit können ebenfalls auftreten. Bei Kindern werden auch Konzentrationsstörungen und Beeinträchtigungen der Lernfähigkeit beobachtet.
Es gibt zahlreiche empfohlene Therapieformen für Heuschnupfen, die eine Unterbrechung der Symptomatik und im Idealfall sogar die Heilung der Krankheit versprechen. Die Therapieformen lassen sich in drei Gruppen unterteilen; Man kann versuchen das Allergen zu vermeiden, diese Methode nennt man Karenz, bei der Spezifischen Immuntherapie soll eine Immunisierung durch das Verabreichen von chemisch veränderten Allergiestoffen (Allergoide) erzielt werden, was allerdings bis zu drei Jahren dauern kann.
Die Pharmakotherapie ist die letzte und wohl auch häufigste Therapieform gegen den Heuschnupfen. Hier werden verschiedene Arten von Medikamenten eingesetzt um eine Besserung oder sogar Heilung zu erreichen. Als wichtigste Arzneimittelgruppen wären hier Glukokortikoide (Cortison), Antihistaminika und Sympathomimetika (z.B. Nasenspray) zu nennen.
Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite: