Kinderwunsch: mit modernster Technik dem Eisprung auf der Spur

Alles geht seinen normalen Gang. Wir gehen regelmäßig unserer Arbeit nach, führen eine erfüllte Partnerschaft, haben uns häuslich niedergelassen und plötzlich ist dieses Gefühl da: der Wunsch nach einem Kind.

Ist man ersteinmal vom Kinderwunsch-Fieber erfasst worden, lässt es einen nicht mehr los. Die Gedanken kreisen um einen möglichen Nachwuchs und eigentlich war man die tägliche Hormondosis in Form von Pille oder Spirale für die Verhütung einer Schwangerschaft schon längst Leid.

Ein Baby soll her! Das hört sich ganz einfach und natürlich an, aber was viele Paare um einen herum schon geschafft haben, stellt sich für einen selbst häufig gar nicht so einfach dar. Die Pille wird abgesetzt, wir haben regelmäßig Geschlechtsverkehr und jeden Monat in dem Zeitraum wo die Menstruation erwartet wird, beginnt das Bangen von vorn. “Ob es dieses Monat mit der Schwangerschaft geklappt hat? In welchem Monat würde das Baby dann zur Welt kommen? Ist mir übel oder spannt meine Brust?” Und plötzlich ist auch sie wieder da: die Frustation nach dem Toilettengang, welcher die gnadenlose Gewissheit ans Tageslicht führte, dass es auch in diesem Monat mit der gewünschten Schwangerschaft mal wieder nicht geklappt hat.

Wer sich in dieser Beschreibung wiederfindet, dem sei eines an dieser Stelle gesagt: Sie sind nicht allein! Es geht vielen Frauen und Paaren so, denn natürliches schwanger werden ist eben doch nicht so einfach.

Beim schwanger werden wollen dreht sich alles um den Eisprung, denn nur an wenigen Tagen im Monat kann eine Frau schwanger werden. Diese fruchtbaren Tage liegen zeitlich um den Eisprung herum. Hat man in dieser Zeit Geschlechtsverkehr, so stehen die Chancen auf eine Schwangerschaft nicht schlecht. “Doch wann ist mein persönlicher Eisprung?” werden Sie sich nun fragen.

Mehrere Indikatoren weisen auf den Eisprung hin – die beiden bekanntesten sind die Veränderungen des Temperaturverlaufs im Zyklus oder ein Anstieg der Konzentration des luteinisirenden Hormons (auch Eisprunghormon genannt), welches im Urin messbar ist.

Wo früher noch das Messen der Temperatur mit Quecksilber-Thermometer und Kurven zeichnen angesagt war, hat heute die moderne Technik in Form von Zykluscomputern bzw. Babyplanern Einzug gehalten. Dabei gibt es Geräte mit unterschiedlichen Messverfahren: Die einen arbeiten nach der Temperaturmethode, indem sie den Eisprung auf Basis zurückliegender, gespeicherter Temperaturwerte berechnen und voraussagen, die anderen ermitteln den unmittelbar bevortehenden Eisprung mittels der Analyse der Hormonwerte von durchgeführten Stäbchentests. Häufig sind diese Geräte mit weiteren nützlichen Funktionen für die Frau mit Kinderwunsch ausgestattet. Die Handhabung ist einfach und bequem. Daher sind Zykluscomputer eine gute Unterstützung für Paare bei denen sich der Nachwuchs bisher nicht so recht einstellen will, denn die häufig vom Arzt empfohlene Hormontherapie hat häufig die Entstehung von Mehrlingen zur Folge.

Und das gute daran: die meisten Geräte lassen sich nach erfülltem Kinderwunsch weiter verwenden für eine nebenwirkungsfreie und zuverlässige Verhütung ohne Gesundheitsrisiken. Alles in allem eine Investition in die Zukunft.

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