Blower Door Test
Im Zeitpunkt des Klimawandels ist die Debatte im Hinblick auf die Materie Energiesparen augenblicklich wie nie zuvor. Gerade die Autoindustrie befasst sich demzufolge diesem Problem, auch bei der Baubranche steht das Problem Heiz- und Energiekostenersparnis bereits seit einiger Zeit auf der Tagesordnung. Ab Januar 2008 wird der Energiepass für Wohngebäude in der Bundesrepublik Deutschland ein Muss. Viele Häuslebauer und Eigentümer werden sich auf jeden Fall ab diesem Zeitpunkt mit der Problematik auseinandersetzen müssen. Will man Heizkosten sparen, sind zwei Dinge wesentlich: Dies meint eine ausreichende Verkleidung der Wände und Dächer und darüber hinaus die Luftdichtheit des Anwesens. Diese ist im Rahmen der Energieeinsparverordnung vor allem gesetzlich festgehalten. Diese besagt, dass das Haus absolut luftundurchlässig sein muss. Um zu testen, ob dies gegeben ist, existiert der so genannte Blower Door Test oder auf Deutsch: Der Gebläse Tür Test. Er hilft dabei, Leckagen aufzuspüren und die Luftwechselrate festzulegen. Dabei wird durch einen Propeller Luft in das Wohngebäude geblasen bzw. herausgesaugt. Es entsteht ein stetiger Über- bzw. Unterdruck im Haus. Entweicht Luft durch eine nicht dichte Stelle, kann diese durch Messinstrumente geortet werden. Ein luftundurchlässiges Haus hilft aber nicht nur, Heizkosten zu sparen. Vor allem nervige Zugluft ist damit von gestern.
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