Was bringt eine Digitalwaage?
Da diese Waagen heute größtenteils in China produziert werden, sind die Preise unschlagbar niedrig. Aber trotz des schlechten Rufes von Chinaimporten muss die Qualität hier nicht unbedingt schlecht sein. Die Techniken dafür sind so weit ausgereift, dass sie auch in der Massenproduktion sauber verarbeitet werden können.
Beim Auflegen eines Gewichtes auf eine solche Waage wird im Inneren eine Feder oder ein Metallstreifen verbogen. Durch den elektrischen Wiederstand, oder ähnliche Verfahren, kann dann ein Wert berechnet werden, den die Waage auf ihrem Display als Gewicht (richtiger: Masse) anzeigt. Die Einheit kann dabei bei den meisten Waagen verändert werden.
Taschenwaagen:
Solange man die Waage nicht für den Laboreinsatz benötigt, kann man getrost zu einer 20€-Variante mit einer Genauigkeit von 0,1 g greifen. Das ist schon für die meisten Zwecke ausreichend. Soll es noch etwas genauer sein, so gibt es auch für unter 30 € schon Waagen mit einer Genauigkeit von 0,01 g. Aber gerade solche Feinwaagen sollte man pfleglich behandeln. Umso höher die Genauigkeit ist, umso besser sollte man auf sein Schätzchen aufpassen.
Worauf zu achten ist:
Auf jeden Fall sollte man bei Digitalwaagen darauf achten, dass die Waage sauber verarbeitet ist. Mit einer schlecht verarbeiteten Waage wird man nicht lange Freude haben.
Die Kaufentscheidung
Wofür soll sie sein? Was soll gewogen werden? Ausschlaggebende Größen sind dabei der Wägebereich und die Genauigkeit. Dabei geht ein großer Wägebereich meist auf Kosten der Genauigkeit. Wenn man also sehr kostbare Dinge abwiegen möchte, oder sehr kleine Mengen, dann macht es durchaus Sinn eine Genauigkeit von 0,01 g zu wählen. Das kostet in der Regel ein paar Euro mehr. Für weniger Geld und häufig mit einem größeren Wägebereich (z.T. bis 500 g) bekommt man Waagen mit einer Genauigkeit von 0,1 g. Diese Genauigkeit ist in alles Regel für die meisten Anwendungen ausreichend.
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