Probleme durch Haarausfall
Haarausfall hat neben genetischen Ursachen auch viele andere Einflüsse, zum Beispiel bei Frauen Schwangerschaft und Geburt oder bei beiden Geschlechtern Stress. Aber auch eine Stoffwechselerkrankung, beispielsweise ein Schilddrüsenleiden, kann zu Haarausfall führen.
Erst wenn mehr als 100 Haare pro Tag beim Kämmen im Kamm zurückbleiben, spricht man von Haarausfall. Es fallen dann mehr Haare aus als nachwachsen; hieraus entsteht Kahlheit oder Haarlosigkeit. Davon spricht man aber erst bei mehr als 60 % fehlenden Haaren.
Einige verlieren die Haare an den Schläfen, es entstehen die Geheimratsecken, andere an der “hohen” Stirn und wieder andere beklagen den kreisrunden (oft krankhaften) Haarausfall.
Da Diagnose und Ursachensuche schwierig sind, gibt es nur wenig Behandlungsmöglichkeiten. Ursachen können in anderen Lebensbereichen liegen. Forscher der Charité haben bei Mäusen nachgewiesen, dass durch die Gabe eines Stresshormones vermehrt Haare ausfallen. Die Gabe eines Gegenhormones stoppte den weiteren Haarausfall, konnte jedoch die Bildung neuer Haare nicht wieder anregen.
Nachgewiesenermaßen keine Wirkung hingegen haben diverse “Wundermittelchen” mit Coffein und ähnlichen Inhaltsstoffen, denn sonst dürften starke Kaffeetrinker keine Probleme mit ausfallenden Haaren haben. Wer Probleme mit seinem Haupthaar hat ist also noch nicht verloren, sondern es lässt sich einiges durch die richtige Behanldungsmethode machen und manchmal gewinnt man seine Haarpracht wieder zurück.
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