Die Tinte moderner Tintenstrahldrucker sollte nach dem Drucken schnell trocknen, jedoch auch wenn der Drucker nicht benutzt wird, nicht eintrocknen. Auch sollte sie der Gesundheit nicht schaden, weswegen die meisten Tinten auf Wasserbasis hergestellt werden. Viskosität und Oberflächenspannung sind für den Druckkopf optimiert. Die Druckertinte enthält um Schimmel zu vermeiden und sie feucht zu halten: Verdickungsmittel, Farbstoff, Feuchthaltemittel, Biozid, Konservierungsmittel, Tenside und Wasser oder Lösungsmittel. Tinte gibt es in verschiedenen
Druckerpatronen, zum Beispiel mit einer oder drei Kammern, oder auch mit oder ohne Druckkopf. Schwarze Tinte wird in einer eigenen
Tintenpatrone verkauft, bei den Farben liegt es im Ermessen des Herstellers.
Im Büro-Anwendungsbereich, oder auch daheim nutzt man hauptsächlich die nicht wasserfesten Farbstofftinten. Wachstinten werden zum Beispiel für Poster verwendet. Auf dem Zielmedium erstarrt die Tinte sofort wieder. Für Draußen eignet sich Pigmenttinte gut, die an der Oberfläche haftet.
Tintenstrahldrucker drucken erst so richtig gut auf besonderen Papieren, die sich von den gewöhnlichen Papieren insbesondere durch Saugfähigkeit unterscheiden.
Auf gewöhnlichen Papieren verlaufen sich die Tintenspritzer, was zu Unschärfe führt. Die Farben verlaufen ineinander. Spezialpapiere bestehen aus einem Trägerstoff (Papier, bei höherwertigen Papieren auch Kunststoff) und einer speziellen Haftschicht, die verhindert, dass die Farben ineinander laufen. Ein schärferes Bild wird garantiert. Die Papiere können auch für einen Glanz-, oder Matt-Effekt sorgen. Die Qualität dieser Ausdrucke ist den normalen chemischen Abzügen an Detailauflösung, Farbstabilität und so weiter überlegen. Die Patronen sind im Vergleich zum Gerät teuer. Durch Wiederbefüllen kann Geld gespart werden. Es kostet allerdings Zeit und Mühe und man muss leichte Qualitätsabstriche machen.
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Kategorie: Computer