Ein Girokonto ist heutzutage eine absolute Selbstverständlichkeit: wer kein Girokonto hat, kann am normalen Leben nicht teilnehmen. Bei Girokonten war es in der Vergangenheit kaum möglich ein Girokonto zu finden, welches komplett gebührenfrei ist. Die Gebühren für die Kontoführung waren ursprünglich eingeführt worden, um die Kosten für die Datenhaltung, für den Ausdruck der Kontoauszüge und die Zahl der Mitarbeiter in der Filiale zu decken. Mittlerweile sind Banken überwiegend ein Selbstbediedungssystem, welches diese Kosten eigentlich nicht mehr rechtfertigt.
Ein
Girokonto sollte also kostenlos sein, absolut gebührenfrei, und es sollte auch keine Gebühren auf EC/Meastro-Karten beinhalten. Die Maestro-Karte sollte, im Idealfall auch für eine Partnerkarte, keine Gebühren kosten – allenfalls eine Kreditkarte darft ein wenig Gebühren kosten, allerdings auch hier weniger als bei einer Fremdbank.
Die Bargeldabhebungen sollten im Idealfall ebenfalls an allen Geldautomaten, oder zumindest sehr vielen Geldautomaten kostenlos sein. Im Idealfall kann der Kunde die Geldautomaten der Postbank, der Deutschen Bank, der Hypovereinsbank, der Dresdner Bank und der Commerzbank abheben – diese Banken haben sich zur “CashGroup” zusammengeschlossen und bieten ihren Kunden an all ihren Geldautomaten in Deutschland (mehr als 7000 Stück) kostenloses Bargeldverfügungen.
Ein Girokonto, welches Gebühren kostet, ist also von gestern – und manche Konten zahlen gar Geld zurück: beispielsweise zahlt die Commerzbank ihren Girokonto-Kunden unabhängig vom monatlichen Geldeingang jeden Monat einen Euro. Natürlich ist dies mehr eine Neukundenaktion und weniger ein echter Mehrwert, aber beim Girokonto ärgert sich nunmal jeder über die Gebühren und somit sollte man als Kunde auch wirklich darauf achten ein
kostenloses Girokonto zu nutzen – die gesparten Gebühren machen sich über die Zeit bemerkbar.
Andere Beiträge von buchpirat.de | 06. Oktober 2007 |
· Gelesen: 1159 · heute: 2 | Wörter: 258
Kategorie: Finanzen