Taekwondo

Die körperliche und geistige Fitness durch Sport ist keine Erfindung der Neuzeit. Schon die alten Griechen setzten sich dieses Ziel und trugen bei den Olympischen Spielen ihre Wettkämpfe aus. Im Fernen Osten hingegen vertraut man seit vielen Jahren den alten und traditionellen Kampfkünsten. Neben Karate oder Kendo ist Taekwondo einer der bekanntesten Kampfsportarten. Taekwondo heißt wörtlich übersetzt Fuß, Faust und Weg, wobei Letzteres den geistigen Weg meint. Viele halten Taekwondo für eine Sportart, die dem Karate ähnlich ist. Dies stimmt aber nur zum Teil. Es bestehen zu anderen Kampfsportarten einige gravierende Unterschiede. So zeichnet sich Taekwondo durch eine besondere Schnelligkeit und Dynamik aus. Außerdem kommt es bei Taekwondo mehr auf die Fußtechnik an als bei anderen Kampfsportarten. Taekwondo ist im Gegensatz zu anderen Kampfsportarten recht jung. Es wurde vom Koreanischen General Choi Hong-hi während der japanischen Besatzungszeit entwickelt und hat seine größten Anleihen aus dem Karate.

Wie bei fast allen Kampfkünsten kommt es auch beim Taekwondo auf Körperbeherrschung und innere Ausgeglichenheit an. Somit bietet der Sport nicht nur einen Wettkampfcharakter und fördert die Fitness, sondern hilft auch die geistige Fitness im Einklang zu halten. In Deutschland ist die DTU, die Deutsche Taekwondo Union der Dachverband des Sorts. Wer sich für Taekwondo interessiert, kann sich bei der DTU über deren Angebot informieren. Neben den offiziellen Schulen existieren aber viele Private Trainingscenter. Diese lehren allerdings nicht alle den gleichen Stil. Deshalb sollte man sich vorher genau erkundigen. Einen ersten Überblick über das Taekwondo Angebot in der näheren Umgebung bietet sicherlich auch das Internet.

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