Psyhologische Esoterik im Chakra-Test

Frage: Welchen praktischen Nutzen kann es in diesen Zeiten von Reizüberflutung, chronischen Stress, verbreiteter Internetsucht und chronischen Zeitmangels machen, auch noch einen Chakratest zu absolvieren?

Antwort: Das ist eine absolut relevante Frage. Und es gibt mehrere Blickwinkel, sie zu beantworten, da die Motivation der Menschen, die sich hier testen wollen genauso breitgefächert ist, wie deren aktuelle Lebenssituationen.

Mir geht es bei fast jeder Aktion, das ich, ob im Training, im Coaching oder hier im Service für den Besucher aus dem web anbiete, darum, die bewusste Aufmerksamkeit zu fokussieren. Damit meine ich, dass ich, wie im Chakra-Test, Fragestellungen anbiete, die idealer weise eine Antwort im Bodymind hervorrufen und das Bewusstsein auf bestimmte innere Themen lenken. Damit werden bestimmte Lebensthemen aus der dämmrigen Grauzone unbewusster (automatischer) Autopilotprogramme an´s Licht der präsenten Erfahrung gebracht. Allein diese Ausdehnung des Bewusstseins hat schon einen wertvollen therapeutischen Effekt, da der Mensch, der diese Bewusstseinsarbeit für sich erfährt, oft nicht mehr bereit ist, auf dieselbe, oft leidbringende Weise unbewusst-automatisch im Dämmerungszustand weiterzufunktionieren.

Das ist etwa so, wie wenn der Pilot eines Flugzeugs nach langem Traumschlaf aufwacht und beobachtet, wie das uralte Autopilotprogramm bei klarem Wetter den Jet endlos in Warteschleifen über einer prächtigen Landschaft mit diversen Landebahnen kreisen lässt. Wenn er dann auch noch einen Blick auf den Energievorrat wirft (richtet) und die chronische Erschöpfung der Ressourcen durch dieses endlos sich widerholende und wahnwitzige Autopilotprogramm wahrnimmt, eröffnet sich für ihn eine grandiose Chance:

Er wird gerüttelt von der atemberaubenden Möglichkeit, hell wach zu werden, das Steuer zu ergreifen und klare Entscheidungen für den Fortgang der Reise zu treffen. Das nennt man dann Selbstverantwortung zu übernehmen. Das macht Angst und erscheint nicht ganz ohne Risiko. Denn jetzt geht jedes Resultat auf seine Kappe. Es kann nach so langer Flugabstinenz holprig werden und wer weiß, wo das Schiff schließlich hinsteuert. Vorher war alles ganz vertraut im Kreis verlaufen. Jetzt könnte die Crew und die Passagiere mürrisch aus ihrem Traumschlaf aufgerüttelt werden und verlangen, dass alles so gemütlich bliebe wie vorher. Zornige Gemüter könnten sogar mit wüsten Beschimpfungen an die Kabinentür hämmern.
Es ist also oft gar nicht so populär und gemeinverträglich, aufzuwachen und das Steuer selbst in die Hand zu nehmen. Der bekannte, gewohnte Schmerz schläfrigen Dahingleitens wird manchmal weit besser toleriert, als das helle Licht bewusster Präsenz.

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