Eine gute Versiegelung von Garagenböden hat einige Vorteile. Erstens sind Flecken von Öl oder anderen Flüssigkeiten leichter zu entfernen als von einem rohen Betonboden. Zweitens bietet die Versiegelung Schutz vor vom Boden aufsteigender Nässe, und damit vor Feuchtigkeit in der
Garage. Drittens schützt die Versiegelung den Garagenboden vor aggressiven Substanzen wie Straßensalz. Um einen Garagenboden zu versiegeln braucht man nicht unbedingt einen Fachmann. Man kann es auch ganz einfach selber machen. Spezielle Versiegelungen gibt es im Fachhandel. Da der Boden der
Garage unter Dach liegt, ist reicht eine einzelne Schicht im Normalfall völlig aus. Vergessen sollte man auch nicht, bei der Arbeit mit einer Versiegelung eine Atemschutzmaske zu tragen, und nur bei offenem Garagentor zu streichen.
Wichtig ist auch Schutzkleidung, Flecken lassen sich nicht mehr entfernen. Handschuhe schützen vor den Chemikalien in der Versiegelung. Noch eine wichtige Anmerkung: eine Versiegelung kann nur unter einer Farbschicht aufgetragen werden, niemals darüber. Bevor man mit dem Streichen beginnt, muss der Boden natürlich frei sein, und gründlich gereinigt werden. Am besten erst auskehren, und dann mit einem Hochdruckreiniger gründlich abspritzen. Trocknen lassen. Vor dem endgültigen Anstrich an einer versteckten Stelle einen Probeanstrich machen, um zu sehen, ob das Resultat eventuell fleckig wird, was an der Art des Betonbodens liegen kann. Wenn alles gut aussieht, zügig eine dünne Schicht Versiegelung auftragen. Man sollte an der entfernten Wand beginnen, und sich Richtung Garagentor vorarbeiten. Dann die Schutzschicht trocknen lassen, Hände sofort mit viel warmen Wasser reinigen. Wer möchte, kann seinen Garagenboden jetzt noch mit Betonfarbe anstreichen.
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Kategorie: Autos