Mancher wird sagen „Ausgerechnet Al Gore“… Als er noch Vizepräsident der Vereinigten Staaten unter Bill Clinton war, hatte er sich den Klimaschutz nicht unbedingt auf die Fahne geschrieben. Als er sich dann im Jahre 2000 um das Präsidentenamt bewarb und durch eine Gerichtsentscheidung George W. Bush zum Wahlsieger erklärt wurde, war das für Al Gore eine derbe Niederlage, für den Klimaschutz und seinen Einsatz gegen den drohenden
Klimawandel hingegen, wie sich allerdings erst im Nachhinein herausstellte, sehr positiv.
Mit seinem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ und mit seinem gleichnamigen Buch schaffte er etwas, was speziell im Amerika keiner für möglich gehalten hatte: Er sensibilisierte die amerikanische Bevölkerung. In zahllosen Grafiken wird darin immer wieder darauf hingewiesen, wie sorglos und unbedacht Energie verschwendet wird und deshalb die Erderwärmung bedrohlich fortgeschritten ist. Ob der Klimawandel überhaupt noch zu stoppen ist, ist ungewiss, aber auf jeden Fall ist rasches Umdenken erforderlich.
Aber auch der andere Nobelpreisträger, der Weltklimarat IPCC, hat ab dem Frühjahr 2007 im mehreren Veröffentlichungen bereits darauf hingewiesen, wie prekär die Situation ist. Auch in diesen Berichten, die die Ergebnisse der Klimaforschung aus aller Welt wiederspiegeln, wird der Mensch als Hauptverursacher des Klimawandels und der Erderwärmung dargestellt. Die verheerenden Auswirkungen, die dadurch zu erwarten sind, werden nicht nur in den Berichten des Klimarates aufgezeigt, sondern sie sind ja zum Teil bereits Realität: Extreme Winter und Wetterkapriolen, Hitzewellen und unglaublichen Mengen an Niederschlägen, die zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen führten.
Jetzt muss seitens der Politik nicht mehr nur geredet, sondern vor allen Dingen gehandelt werden, damit der Klimawandel zumindest abgemildert wird, falls er nicht mehr ganz zu stoppen ist.
Andere Beiträge von hochzeiter | 13. Oktober 2007 |
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Kategorie: Energie - Politik