Bausparen – weiterhin gut und sicher
Sobald sich gute Gelegenheiten bieten, muss man sie auch nutzen. Mit Einführung der Abgeltungssteuer ab 2009 wird das niedrig verzinsliche Bauspardarlehen in der Nach-Steuer-Betrachtung nach wertvoller. Funktioniert doch Bausparen bereits seit dem 19. Jahrhundert fortwährend nach dem gleichen Muster. Wer über die Jahre fleißig und stetig Geld auf die hohe Kante legt, hat später – bei Zuteilung seines Vertrages – Anspruch auf ein vergleichsweise günstiges Darlehen. Und je geringer der Habenzins während der Sparphase ist, desto niedriger der künftige Kreditpreis.
Wird also das Bauspar-Guthaben, abhängig vom jeweiligen Tarif, nur niedrig verzinst, schont der Anleger ab 2009 seinen Pauschbetrag, der Kapitaleinkünfte wie Zinsen und Dividenden unbesteuert lässt. Und umso weniger wahrscheinlich greift das Finanzamt per 25-prozentiger Abgeltungssteuer auf die Erträge zu. Der Lohn für seine Enthaltsamkeit sind dann später recht niedrige Bauspar-Darlehenszinsen, die das Familienbudget des Häuslebauers schonen können.
Doch nicht allein die staatliche Förderung spricht für einen Bausparvertrag als Eckpfeiler der Eigenheimfinanzierung. So hat der Bauherr erhebliche Kalkulationssicherheit – und diese zu vergleichsweise günstigen Konditionen. Denn er spätere Darlehenszins, den die Bsuaparkasse von ihrem Kunden verlangt, steht bereits bei Vertragsabschluss fest. Weiterer Pluspunkt ist, dass sich Bausparkassen mit einer nachrangigen Absicherung des Darlehens begnügen. Banken hingegen verlangen Zinszuschläge von oft mehreren Zehntelprozentpunkten.
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