Bürgerjournalismus im Internet, Zukunft oder Untergang seriöser Berichterstattung?

Bürgerjournalismus ist in aller Munde und nicht Wenige halten ihn für die Zukunft der Nachrichtenverbreitung. Doch ist das wirklich so, oder geht mit ihm die seriöse Berichterstattung unter?

Was ist eigentlich Bürgerjournalismus? Wikipedia definiert, den auch partizipativer Journalismus genannten Bürgerjournalismus, wie folgt „Partizipativer Journalismus ist die Tätigkeit eines Bürgers oder einer Gruppe von Bürgern, die eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einnehmen. Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen, verlässlichen, genauen, ausführlichen und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“

Den richtigen Aufschwung bekam der Bürgerjournalismus erst mit dem Internet. Erst dadurch war es Laien möglich ihre Meinung frei zu äußern und diese gleichzeitig einem breiten Publikum. Vorteile dieser Form der Berichterstattung liegen auf der Hand. Kein professioneller Journalist ist frei von Zwängen. Er ist immer, gewollt oder ungewollt, den Zwängen seines Verlegers unterworfen. Er kann nur bedingt frei wählen über welche Themen er schreiben will, denn die Herausgeber der klassischen Printmedien können nur existieren, wenn sie ihre Erzeugnisse verkaufen. Verkauft werden kann nur, wenn die Inhalte eine breite Masse ansprechen. Themen die nur Randgruppen ansprechen und oder viel zu prekär sind werden einfach nicht veröffentlicht. Oftmals sind das nicht die einzigen Hemmnisse die dazu führen, dass bestimmte Themen nicht aufgegriffen werden.

Und genau dieser Umstand führt dazu, dass immer mehr Menschen das Bedürfnis verspüren, ihre Sicht der Dinge einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Problematisch wird es nur dafür eine geeignete Plattform zu finden. Extra einen Blog dafür ins Leben zu rufen ist für die meisten Internetnutzer einfach nicht möglich, da ihnen entsprechende Kenntnisse und oder Zeit fehlen.

Abhilfe schafft zum Beispiel das Bürgerjournalismusportal Onlinezeitung24.de . Dort können alle Hobbyschreiber ihre Artikel zu Veröffentlichung einreichen. Dieses garantiert eine breite Leserschaft und Themenvielfalt und bietet den Lesern eine rege Diskussion über die veröffentlichten Artikel. So wurden schon viele Artikel, über sehr brisante Themen veröffentlicht. Ebenfalls sehr interessant ist die Tatsache, das Autoren für die Veröffentlichung von Artikeln bezahlt werden.

Abschließend bleibt festzuhalten, der Bürgerjournalismus hat eine gleichberechtigte Existenzberechtigung neben dem klassischen Journalismus. Er bedeutet keinesfalls den Untergang seriöser Berichterstattung. Dafür sorgen die Leser der Bürgerjournalismusportale schon selber. Unseriöse und oder falsche Berichte werden von den Lesern mit entsprechenden Hinweisen in den Kommentaren abgestraft, so kann Jeder erkennen, in wie weit er den Ausführungen des Autors folgen kann.

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