Gelenkprobleme bekämpfen
Arthrose (altgriech. „Gelenk“, in der Fachliteratur auch Osteoarthritis genannt), ist eine schmerzhafte, chronische und mit der Zeit zunehmende Gelenkveränderung, die meist durch Belastung oder Alterung auftreten kann. Hierbei handelt es sich stets um eine degenerative Gelenkerkrankungen. Bei der Arthrose sind im Gegenteil zur Arthritis keine Gelenke entzündet, sondern zerstört. Diese Zerstörung kann Beispielsweise durch Abnutzung oder durch ein Trauma (Unfall) auftreten. Der Verschleiß bzw. die Abnutzung macht sich zunächst im Knorpel bemerkt und folgt dann auf den Knochen. Es bilden sich sogenannte Geröllzysten, es entstehen Osteophyten. Verletzungsfolgen die einen vorzeitigen Verschleiß bewirken, nennt man dann „Posttraumatische Arthrose“ oft mit einer nachfolgenden (nachfolgender) Trümmerzyste. Operative Eingriffe im Meniskus (Entfernung) können ca. 20 Jahre später zur Arthrose des Kniegelenkes führen. Die Arthrose wird vom Patienten nicht von Anfang an bewmerkt, sondern verläuft zunächst langsam. Leichte belastungsabhängige Schmerzen sind die ersten Erscheinungen die auf Arthrose hinweisen können. Im weiteren Verlauf, kann es Veränderungen im Bereich der gelenknahen Knochen, der Gelenkkapsel, der Gelenkschleimhaut sowie der Muskulatur kommen.
Marcel Winter
mwinter[@]skorbmedia.de
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