Schon im Altertum waren die Inseln bei den Ptolemäern und Griechen bekannt. Die
Kanaren bestehen aus den sieben Inseln Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro. Vor Lanzarote gibt es noch einigen kleine Vulkanschlote die Archiepielago Chinicho genannt werden. Obwohl die Inseln nicht sehr weit auseinander liegen hat jede Insel ihren eigenen Charakter und Klima. Die beiden östlichen Inseln Lanzarote und Fuerteventura sind die trockensten. Auf diesen beiden Inseln gibt es kaum Berge. Die höchsten Erhebungen sind gerade einmal 600 bis 700 Meter hoch. Dies ist einer der Gründe warum dort wenig Regen fällt.
Lanzarote ist als die Vulkaninsel der Kanaren bekannt. Mit dem Nationalpark Timanfaya besitzt sie eine ausgedehnte Vulkanlandschaft die in dieser Form und Ausdehnung nicht auf den anderen Inseln zu finden ist.
Fuerteventura ist die Insel der größten und besten Stände der Kanaren. Die Infrastruktur ist noch nicht so hoch entwickelt wie auf den zwei Hauptinseln aber es wir versucht dies alles aufzuholen.
Gran Canaria ist der Klassiker unter den Kanaren vor allem im Süden aber auch in Las Palmas findet man eine gut ausgebaute Infrastruktur von Hotels und Möglichkeiten den bekannten Nightlife der Insel zu geniessen. Sie besitzt gute Sandstrände im Süden im Dünen gebiet bei Maspalomas und ein interessantes Bergland.
Die Hauptstadt der westlichen Provinz ist Santa Cruz de Tenerife.
Teneriffa wurde in früherer Zeit als der Tourismus anfing vor allem von Engländern besucht. Auch heute sind die Briten eines der wichtigsten Länder welche die Insel besuchen. Die wichtigsten Touristenzentren sind im Norden Puerto de la Cruz und im Süden die Gebiete um Los Cristianos und Playa de los Americas. Die Strände der Insel sind nicht so groß wie die der östlichen Inseln aber Teneriffa hat nicht nur Strände zu bieten. Der Teide der höchste Berg Spaniens mit dem umliegenden Cañadas ist besonders bei den Naturliebhabern bekannt. Man kann ausgedehnte Wanderungen machen und die Ruhe fern der Touristengebiete geniessen.
Weiter nach Westen kommen wir nach
La Gomera. Die Insel ist vor allem als Naturparadies durch die ausgedehnten bewaldeten Flächen im Zentrum der Insel bekannt. Die Hauptstadt ist San Sebastian wo auch die Fähren aus Teneriffa anlegen. Die beiden wichtigsten Touristischen Orte sind El Valle de Gran Rey und Playa Santiago mit dem einzigsten vier Sterne Hotel der Insel und dem Golfplatz. Von La Gomera im Nordwesten gelegen ist
La Palma. Diese Mandelförmige Insel mit der höchsten Erhebung dem Roque de los Muchachos ist die grünste und vegetationsreichste Insel der Kanaren. Speziell auf der Nordseite fallen im Jahr mehr Niederschläge als in manchen Teilen Deutschlands. Die Insel ist vor allem bei den Wanderfreunden und Mountainbikern bekannt die dort jede Menge Touren unternehmen können. Die westlichste Insel der Kanaren ist El Hierro. Sie galt früher als das Ende der Welt. Deshalb wurde auch dorthin der Nullmeridian bis zum 19 Jhr. gelegt. Auf
El Hierro findet man keine grossen Hotels oder ausgedehnte Sandstrände. Sie ist die ruhigste Insel und ist bis jetzt vom Massentourismus verschont geblieben.
Wie man sieht sind alle der
Kanarischen Inseln verschieden, aber jede hat etwas besonderes. Es gibt nicht die schönste oder beste Urlaubsinsel. Je nach Vorlieben des Einzelnen ist dies die eine oder andere Insel.
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Kategorie: Urlaub