Geschichte des Handys und des Mobilfunks
Beginn der Mobilfunkentwicklung startete 1926 mit einer Telefonverbindung innerhalb der Deutschen Reichsbahn. Auf einer Eisenbahnstrecke von Hamburg nach Berlin wurden die Züge miteinander telefonisch verbunden. Dies war dem Erfinder Alexander Meißner zu verdanken, denn diese Verbindung enthielt die sogenannte „Meißner-Schaltung“.
1958 wurde dann endlich das erste Autotelefon hergestellt, jedoch war es aufgrund seiner enthaltenden Vakuumröhren riesig. Dazu war es nicht leicht erschwinglich, denn es war eine neu entwickelte Technologie und die Vermittlung konnte noch nicht automatisch abgewickelt werden.
Dieses Problem konnte jedoch schon 16 Jahre später behoben werden und zwar in Österreich mit dem sogenannten „B-Netz“, welches eine automatische Vermittlung der telefonierenden ermöglichte.
1982 dann waren ca. 1000 Kunden Nutzer des verbesserten „B-Netzes“.
Ein Jahr später wurde Motorola aktiv und stellte das erste, etwas erschwingliche, kommerzielle „Handy“ auf den Markt. Das „DynaTac 8000x“.
Nach zwei weiteren Jahren wurden die sogenannten „Portables“ eingeführt, welche mit dem dazu passenden „C-Netz“ vertrieben wurden.
Diese Technologie war dann bis 2000 ein fester Bestandteil der Deutschen Bundespost. Trotz geringerer Materialkosten waren die kleineren Telefone immer noch teuer und nur für gehobene Gesellschaftsschichten zu gebrauchen.
In den 90er Jahren wurden einige Techniken verbessert, darunter wurden auch das Gewicht und die Größe verringert. Um Gewichts- und Größenreduzierung zu gewährleisten wurden die Mobilfunknetze flächendeckend gelegt.
Heutzutage kann man jedoch auch SMS im Internet kostenlos versenden und in jedes Netz versenden. Dazu kommt, dass Handys nicht mehr ausschließlich zum telefonieren gedacht sind, sondern diverse andere Funktionen, wie Musik abspielen, Fotografieren und das Spielen ersetzen. So kauft man jetzt statt drei verschiedenen Geräten, wie MP3-Player oder Digitalkamera, nur noch ein Handy für alle Funktionen. Ein großer Vorteil ist das man mit dem Mobiltelefon nicht nur überall erreichbar ist, sondern man den Notrufstelle auch ohne Guthaben oder Simkarte anrufen kann. Dadurch kann bei einem Unfall sofort der Rettungsdienst oder die Polizei verständigt werden mit nur geringen Zeitverlusten.
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