Diamanten Cut – auf den richtigen Schliff kommt es an
Diamanten lassen sich in unterschiedliche Grundformen schleifen.
Man findet sie zum Beispiel zu Carrés geschliffen, als Sechsecke, Dreiecke, Ovale, Herzen oder in Tropfenform. Zu den 7 häufigsten Schliffen zählen der Brillant-Cut, Oval-Cut, Princess-Cut, Navette- oder Marquise-Cut, Herzschliff, Tropfenschliff, und Smaragd-Schliff.
Weitere bekannte Formennamen und besondere Schliffe für den Cut sind der Emerald-Cut, HR-Cut, Zinnia-, Dahlia-, Marigold-, Firerose-, Spirit-, Sunflower- und Context-Cut.
Für welchen Schliff der jeweilige Rohdiamantgeeignet ist, entscheidet der versierte Diamantschleifer nach eingehender Betrachtung der Urform.
Beim Schleifen gilt es, das beste aus der vorgegebenen Grundform herauszuholen mit möglichst geringen Schleifverlusten, und dabei ein Optimum an Schönheit und Wirkung aus dem Stein herauszuholen und seine Proportionen gezielt herauszuarbeiten. Nur so wird ein entsprechend hoher Wert erreicht.
Die Proportionen des Schliffs spielen eine entscheidende Rolle, wie sehr der Diamant funkelt und glänzt – bzw. wie “brillant” er wirkt.
Die berühmteste Schliffform der Diamanten die markante, feine Rundschliffausführung als Brillant.
Der Begriff “Brillant” ist geschützt. Nur ein natürlich entstandener Diamant, der in dieser Schleiftechnik bearbeitet wurde und die exakt vorgeschriebenen Facetten erhalten hat, darf als Brillant bezeichnet werden.
Diamanten mit Schlifffehlern findet man häufiger zu reduzierten Preisen oder als so genannten “Gelegenheitskauf”.
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