Gebrauchte Reifen

Jeder weiß es: Gebrauchte Gegenstände kann man günstiger erwerben als Neue. Dies gilt auch für Autozubehör, wie beispielsweise Reifen oder auch Alufelgen, Stoßstangen oder Anderes. Aber sind gebrauchte Reifen wirklich sicher? Sollte man lieber direkt neue Reifen kaufen, statt günstig welche zu ergattern, die dann nach ein paar Monaten kaputt sind? Hier muss man natürlich Abstriche machen, inwieweit man die Reifen nutzen möchte. Sofern man diese nur den Winter über fahren möchte, und sich im nächsten Jahr sowieso neue Reifen kaufen möchte, kann man auch gebrauchte Reifen kaufen, sofern diese die Preisvorstellungen nicht überschreiten.

Zunächst einmal muss man – wie bei allen anderen Gegenständen auch – sagen, dass die Reifen selbstverständlich eine bestimmte Abnutzung bereits erlitten haben, sonst würden sie nicht als gebrauchte Reifen verkauft. Beim Kauf gebrauchter Reifen sollte man stets darauf achten, wie alt diese Reifen wirklich sind. Verlassen Sie sich hier nicht unbedingt auf die Aussage des Verkäufers, im Zweifelsfall (beispielsweise wenn die Zahl auf dem Reifen schon nicht mehr zu lesen ist) suchen Sie sich andere Reifen aus oder gehen Sie über auf Neureifen.

Auf dem Reifen selbst befindet sich eine Zahl unter vielen, welche das Baujahr des Reifens anzeigt. Hieran kann man eindeutig feststellen, wie alt dieser Reifen ist. Können Sie die Zahl nicht lesen, können Sie getrost davon ausgehen, dass der Reifen sicherlich schon älter als fünf Jahre ist. In diesem Fall sollten Sie die Finger davon lassen.
Übernehmen Sie auch nicht gutgläubig irgendwelche Reifen, sondern vergewissern Sie sich, dass das Profil den Vorschriften entspricht. Es nützt gar nichts, gebrauchte Reifen zu kaufen, die bereits nach zwei Monaten so abgefahren sind, dass sie die 1,6 mm-Marke unterschreiten. Hier sollte man stets darauf achten, dass die Reifen das entsprechend vorgeschriebene Profil (mindestens) aufweisen.

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