Ein kleines Land inmitten Europas

Die Schweiz ist ein Binnenland im Herzen Europas. Das kleine Land grenzt im Norden an Deutschland, im Süden an Italien, im Osten an Österreich, im Westen an Frankreich und lässt sich sich in vier Sprachregionen unterteilen. An der Grenze zu Frankreich die französische Schweiz, im Süden die Italienische, im Südosten die Rätoromanische und im Norden und Nordosten die deutschsprachige Schweiz.

Der Grundstein zur heutigen Schweiz wurde im Jahre 1291 durch den Bund der drei Urkantone, Uri, Schwyz und Unterwalden, gelegt. Um ihre Unabhängigkeit gegenüber den Habsburgern zu wahren schlossen sich im Laufe der Jahre weitere Städte dem Bund der Waldstätte an.

1798 wurde die Eidgenossenschaft durch Frankreich besetzt und die helvetische Republik errichtet. Ein paar Jahre darauf verordnete Napoleon eine föderalistische Verfassung mit autonomen Kantonen und der Bezeichnung “Schweizerische Eidgenossenschaft”.

Streit zwischen den liberalen und konservativen Kantonen führte 1847 zum Krieg. Nach dem Sieg der Liberalen wurde die Schweiz in einen modernen Bundesstaat umgewandelt und die Autonomie der einzelnen Kantone durch die Bundesverfassung von 1848 eingeschränkt.

Schlendert man heute durch die Strassen und Gassen der Städte, spürt man die Vergangenheit auf Schritt und Tritt . Ob Bern, Basel, Zürich, Genf oder Luzern. Ein Spaziergang durch die Altstadt mit schönen Häusern, historischen Gebäuden, prächtigen Kirchen und alten Brücken ist immer wieder ein bezauberndes Erlebnis.

Auch geografisch ist die Schweiz in Regionen unterteilt. Im Westen des Landes der Jura mit sanftgeschwungenen Hügeln, das Mittelland mit grünen Wiesen, die Voralpen mit Seen und schliesslich die Alpen mit schroffen Bergen. Der Höchste davon ist die Dufourspitze im Wallis mit 4634 Meter.

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