Führerschein ohne MPU

Seit einiger Zeit gibt es den EU-Führerschein, der die Handhabung in der gesamten EU vereinfachen soll. Mit der Einführung des neuen EU-Führerscheins soll es den Einwohnern der Europäischen Union vor allem erleichtert werden, wenn sie zum Beispiel innerhalb der EU umziehen. Mit der Einführung haben viele Verkehrssünder die Möglichkeit ergriffen, den Führerschein ohne MPU zu machen. So kann man zum Beispiel den Führerschein ohne MPU in Polen oder Tschechien erwerben. Dieser Führerscheintourismus ist nicht ganz unumstritten. Fest steht jedoch, dass das europäische Recht dies noch zulässt. Noch kann man seinen Führerschein aus Polen ganz legal machen, auch wenn man in Deutschland eigentlich zur MPU müsste. Jedoch soll mit der dritten Richtlinie der EU auch dieses „Problem“ behoben werden. Mit der Einführung dieses EU-Führerscheins hat sich aber auch die Einteilung der verschiedenen Klassen geändert. Der EU-Führerschein hat wesentlich mehr Fahrzeugklassen als der alte deutsche Führerschein. Geändert hat sich ebenfalls das äußere Erscheinungsbild.

Der EU-Führerschein besteht nur noch aus einer kleinen Plastikkarte und nicht mehr wie bisher aus Papier. Konnten Führerscheinbesitzer in alten Zeiten mit ihrem PKW-Führerschein noch Autos mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 7,5 Tonnen chauffieren, ist jetzt nur noch ein Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen erlaubt. In vielen Ländern wird mittlerweile auch das Fahren mit 17 getestet. Bei diesen Modellversuchen können Menschen bereits mit 17 Jahren den Führerschein machen, müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Es hat sich also jede Menge geändert, einiges wird sich im Laufe der Jahre sicherlich noch ändern. Der Führerschein ist auf jeden Fall vergleichbarer geworden und ermöglicht durch das Zusammenwachsen der EU viele neue Möglichkeiten.

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