Panama

Panama, das kleine Land in Mittelamerika grenzt im Norden an Costa Rica und im Süden an Kolumbien. Am engsten Punkt der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika.
Bekannt ist Panama durch den Panamakanal, der den atlantischen mit dem pazifischen Ozean verbindet und den Schiffen einen Tausenden von Kilometer langen und gefahrvollen Umweg um Kaphorn im eisigen Süden des Kontinents erspart. Der Kanal wurde durch die Amerikaner Anfang des zwanzigsten Jahrhundertst erbaut und ist 81 Kilometer lang. Durch drei Schleusenanlagen, in denen die Schiffe gehoben und wieder gesenkt werden, wird der Höhenunterschied des hügeligen Geländes überwunden.
Zurzeit wird am Kanal kräftig gebaut. Im Jahre 2006 wurde in einer Volksabstimmung entschieden, den Kanal auszubauen. Ab dem Jahr 2014/15 sollen dann doppelt so viele Schiffe den Kanal passieren und Panama ein grösseres Einkommen garantieren.
Aber Panama besteht nicht nur aus dem weltbekannten Panamakanal. Bis zu fast viertausend Meter hohe Berge im Landesinnern, Tausende von Kilometern Küstenlinie und traumhafte tropische Inseln bestimmen das Bild des Landes in Mittelamerika.
Die Bevölkerung besteht mehrheitlich aus Mestizen, an der karibischen Küste auch viele Afroamerikaner die als Plantagenarbeiter ins Land geholt wurden. Die indianische Urbevölkerung beträgt heute noch etwa sechs Prozent. In Gebieten wie den San Blas Inseln besteht eine Selbstverwaltung der Ureinwohner.
Neben den ländlichen Gebieten bietet Panama auch grosse Städte. Die mit Abstand grösste Stadt ist Panama City am pazifischen Ozean bei der Einfahrt zum Panamakanal gelegen. Hier hatten auch schon die spanischen Kolonisatoren ihr Handelszentrum. Das quirlige Panama City besticht durch moderne Hochhäuser, einer Fussgängerzone und der schönen historisch wertvollen Altstadt.

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