Die Zahlen sprechen für sich: Bis 2010 sollte der Umsatz im Bereich Online-Shopping um mehr als 70 % steigen. Die Branche erlebt derzeit einen Boom wie keine Andere.
Wenn man sich zurück erinnert, so war noch vor 10 Jahren das Online-Shopping eine Rarität. Sicherlich gab es den einen oder anderen Laden im Netz. Die ersten Pioniere machten riesige Umsätze. Danach stiegen alle großen Unternehmen ins Internet Geschäft ein. Aber die Großkonzerne sind im Moment nicht die treibende Kraft hinter dem Boom. Es sind die vielen tausend kleinen Shops, die erkannt haben, dass auch – und gerade sie im Internet eine Chance haben. Und es geht ganz einfach: Mittlerweile gibt es über 200 verschiedene Shopsysteme in Deutschland mit denen auch Klein- und Kleinstbetriebe einfach arbeiten können. Programmierkenntnisse sind dabei nicht vonnöten. Bis auf das Einstellen der Produkte werden immer mehr Prozesse automatisch integriert.
Der Markt ist groß und der Long-Tail lang. Als Shopbetreiber sollte man aber zuerst die Feinheiten des Internet-Marketings verstehen. Das
Kundenverhalten im Internet unterscheidet sich grundlegend von dem eines realen Kunden, der in einem “echten” Laden etwas kaufen will. Wer in seinem realen Laden gut verkauft, muss nicht unbedingt auch im Internet erfolgreich sein. Das richtige Marketing ist unglaublich wichtig. Auch das Produktsortiment sollte bei einem kleinen Laden möglichst spezialisiert sein. Ein Wühltisch hat in einem Geschäft eine gute Wirkung – in einem Onlineshop dagegen überhaupt nicht. Struktur und Information sind das A und O des Onlinemarketings. Wer das nicht erkennt – oder bewusst nicht ernst nimmt – für den wird es ein harter Kampf um ein Stück vom großen Kuchen.
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Kategorie: Online-Shopping