Wie es diese Marke geschafft hat, sich von einem Spartenanbieter in Sachen Schuhmode für die eher musikbeeinflusste Jugendkultur zu einem der hippsten Hersteller des Landes zu mausern, das bleibt wohl das sagenumwobene Geheimnis der Gründer und Schuhdesigner von Buffalo. Noch in Zeiten als Al Bundy in der Mattscheibe Treter verkaufte, war die Marke Buffalo mit einem zwar äußert hochwertigen, jedoch eher beschränkten Sortiment auf dem Schuhmarkt vertreten. Nach und nach kamen zu den Bikerboots und den sogenannten Towers, extrem hohen Schuhen die interessierte auch heute noch dort erstehen können, immer neue Exponate, die nicht nur das Verkaufsfeld vergrößerten, sondern auch eine ganz andere Kundschaft ansprachen. Auf einmal waren es eben nicht nur die rockigen langhaarigen Männer und Frauen, die hier auf Sohlensuche gingen, sondern auch und besonders sehr modebewußte Frauen die dem Fashionlabel in Sachen Style vertrauten.
Plötzlich war Buffalo auch nicht mehr nur in vereinzelten Stores im Bundesgebiet vertreten, sondern wurde von Versandhäusern und Kaufhäusern mit etablierten anderen großen Marken im jungen Sortiment stolz angeboten. Wie eine Indie-Band, die nach einigen Jahren im Underground einen Trend erkannt hat oder gar entdeckt wurde, und schließlich den Siegeszug in die großen Konzerthallen und auf die Topten der Albumplaylist schaffte, so ist
Buffalo Boots der Sprung in die Top Ten der Modeschuhwelt gelungen, und vielleicht sogar ganz weit nach vorne. Denn mittlerweile hat die Marke bewiesen, dass sie kein One-Hit-Wonder, sondern ein solides Unternehmen mit immer neuen, modernen Styles ist, in der Lage, auf die Veränderungen am Modehimmel adäquat zu reagieren, oder diese gar vorauszudenken.
Andere Beiträge von frank-mueller | 01. November 2007 |
· Gelesen: 1298 · heute: 2 | Wörter: 253
Kategorie: Kleidung